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nutzte dies Mßvergnüaen, und bemächtigte sich unter dem Namendes Smerdis, dessen Tod man verheimlicht hatt«, d-S Throns.Cambyses war entschlossen, nach Susa zu gehen, um ihn zu be-strafe», als er sich beim Aufsteigen auf sein Pferd mit seinemSäbel in der Hüfte verwundete. Er starb an dieser Wunde balddarauf im I. 522 zu Ecbatana in Assyrien, ohne Kinder zu hin-terlass-n.
^Camerarius. Noch durch verschiedene andere ausgezeich-nete Gelehrte ist der Name Camerarius berühmt gemacht worden.Der wichtigste darunter ist Joachim (II.) Camerarius, desVorigen Sohn, geboren zu Nürnberg 1534, einer der gelehrtestenÄrzle und größten Botaniker seiner Zeit. Nachdem er zu Witten-berg, Leipzig und Brcslau die Medicin studirt hatte, bereis'te erItalien, hörte hier noch die berühmtesten Professoren, und pro-movirte zu Bologna. Als er 1564 nach Nürnberg zurückgekommenwar, begann er seine Kunst mit großem Erfolg auszuüben. Erbenutzte sein ANsehn, den Magistrat zur Stiftung einer medicini-schrn Lehranstalt im I.' itzy2 zu vermögen, deren Decan er bisan seinen Tod war. Vor Allem liebte er die Botanik, über dieer niedrere große Werke herauszugeben sich vornahm. Er legteeinen Garten an, wo er eine Menge seltener Pflanzen zog, undsparte weder Mühe noch Kosten, um Materialien zu sammeln.So kaufte er von Caspar Wolf in Zürich die kostbare botanischeBibliothek, und die Handschriften Conrad Geßners um 150 Flo-ren. Es befand sich dabei eine Sammlung von igoo in Holz ge-schnittenen Pflanzen, welche Camerarius zum Theil für seine Lxä-tarne ritilisxilna ?etii Amäress lvlaktüipli u. s. w. benutzte.Ein« kleine Anzahl von Abbildungen hat er jedoch hinzugefügtund zwar von seltenen Pflanzen, deren erste Kenntniß man ihmverdankt. Sämmtliche Abbildungen sind mit Recht als die voll-kommensten zu betrachten, die in Holz ausgeführt worden; undWiewohl sie im Ganzen verkleinert sind, so dient doch die in na-türlicher Größe dabeigesctzte Abbildung der Blume und Frucht je-desmal zu einem richtigen Maßstabe. Diese Neuerung, welche sichv"" Einern herschreibt, ist als der Anfang der Reform zu bs-trachten, welche später mit der Botanik vorging. Camerariuslugte seinem Werke die lateinische Übersetzung von Calccolarius^cise »ach dem Berge Baldo bei, deren deutsche Übersetzung (vonw. Hendfch) unter dem Namen Kräuterbuch bekannt ist. Vonleinen übrigen Werken nennen wir folgende: Ilorrua mellicus «rHer-cynlc-c (ein Catalvg der Pflanzen sei-- sr s.'- schätzbar wegen vieler trefflichen Beobachtungen,p.'s' »her die Dattelpalme, und wegen der schönen Kupfer);FbO'ßica srve Oxusoula sse rv rnstica U. s. >v. Er2 - 1598. — Schließlich nennen wir nochCamerarius und dessen Sohn Elias^acob^ni, Sohne Elia« und Rudolph
sämmtfl-b Sohn Alexander, welch« sich
tende Verdien" Mittun, besonders aber um die Botanik bedeu-ruoe .«erdieyste erworben haben.
«m dieDie Regierung liest Truppen marschiren,stu bcstrafln?"nE und diese Gewaltthätigkeiten
Bäu 'n. L -In?na" 3 °an Cavalier, der Sohn eine«< «rne Wahrsagerin als den Befreier JsraelS bezeichnet