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Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Cannä

Cano

hatte, trat an die Spitze der Camifaröen, und wußt« theils durchsein unbegränztes Ansetzn, bei seinen Anhängern, theils durch sei«!Talente und seinen Muth den Maßregeln alter erfahrener Mee-räle so kräftig zu begegnen, daß man den Weg der Unterhandlungvorzog. Der Marschall Billars schloß einen Vergleich mit Caba-iier, worin die Foderungen seiner Partei im Ganzen zugestandnwurden, und vermöge dessen Kavalier selbst als Oberster in könig-liche Dienste trat. Spätere Kränkungen bewogen ihn jedoch,Frankreich zu verlassen. Er ging nach England, wo die KöniginAnna ihn ehrenvoll aufnahm und anstellte. Voltaire, der ihn >,London kennen lernte, gibt ihm die rühmlichsten Zeugnisse. Ka-valier starb als General und Gouverneur der Insel Jersey.

Cannä, ein Flecken in Apulia Daunia in Italien, welcherdurch den berühmten Sieg Hannibals über die Römer verewigtwarbest ist. Schon zu Strabo's Zeiten lag er in Ruinen. Erliegt an den Ufern des Aufldus, jetzt Osanto.

-j-Canning (Georg). Ihm erfuhr dagegen rgir die großeEhre, von Liverpool zum Parlamentsmitgliede erwählt zu wer-den, und wird diese Wahl für so bedeutend und wichtig gehalten,daß sie jährlich durch große Festlichkeiten, zu welchen Canning sichgewöhnlich persönlich einfindet, und dabei durch Reden und Trink-sprüche sein und seines großen Meisters Pitt politisches Systmgeltend macht oder anempfiehlt, gefeiert wird. Im Jahre 181Zwurde ihm die Eine cure, der GesandtschaftSposte» in Lissabon,übertragen, worüber er viel von dem Muthwillen der londner Blät-ter und Caricature» leiden mußte. Er behielt ihn aber nicht lang«.1816 machte er nach der Auflösung der Kammer von 1815 °in«Reise nach Paris, der man politische Bedeutung unterlegte. Echo»im Jahr igoo hatte er die Tochter des bekannten General Scottgehcirathet, die ihm ein großes Vermögen zubrachte. Als Parla-mmtsredner behauptet Canning einen ausgezeichneten Rang. Erbesitzt ein nicht gewöhnliches Maß von Scharfsinn, eine bewun-dernswürdige Fertigkeit im Argumentircn, einen unerschöpflich«»Reichthum an sinnreichen Wendungen, eine große Gewandtheit >»der Sprache. Die Streiche seines Witzes verfehlen ihres Gegen-stände- nicht, und keine Blöße seines Gegners entgeht seinem ge-übten Auge. Aber Burke, Pikt und Fox waren ihm dennochüberlegen. Er begeistert und überwältigt nicht wie Burke; »imponirt und zermalmt nicht wie Pitt; er reißt nicht mit sich st"

Cano (Alonzo oder AlexiL), einer der größten KüBler,welche Spanien hervorgebracht hat. Er war zugleich Mahn,Bildhauer und Architekt, so, daß die Mannichfaltigkeit .

lente und besonders ihr Umfang ihn zum Michel Angelo Spannnmachen, mit dem er in Hinsicht auf den Charakter viel Aynnwkcit hatte. Er war 1608 zu Granada geboren. S-rn Aar,Michel Cano, ein Architekt, gab ihm den ersten Unterricht in >nex Kunst, Angezogen durch den Reiz der -Mahlerel, studirtjunge Cano zu Scvilla unter dem geschätzte«, auch als Schm llcr bekannten Mahler Pachcco, vervollkommnete sich >u,°er wvon Juan del Castillo oder Herrcra, übte sich E

Bildhauerei, und machte sich dann zuerst durch dre« Staionatürlicher Größe, eine Maria mit dem ChristuSklnde, einPetrus und einen St. Paulus, für die große K-rche von Leb