Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
479
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Cajwint

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Entdeckung, welche Priestley entgangen war. Dieser hatte wahr-genommen, daß eine Masse atmosphärischer Luft, eingeschlossen ineine Röhre, durch welche mau fortgesetzt «leetrische Funken leitet,an Masse verliert, und daß sich dabei eine Säure bildet, die ei-nige Tropfen Lackmußtinctur, die in die Röhre gebracht worden,roth färbt; aber er trieb den- Versuch nicht weiter. Cavendish,der ihn wiederholte, verschloß in die Röhre eine Auflösung vonätzendem Laugensalz, welche die Säure verzehrte, und zeigte, daßdie Säure Salpetersäure sey. Die Analyse der nach dem Versuchin der Röhre zurückgebliebenen Luft bewies, daß sie dem Gewicht^ nach eben so viel Sauerstoff und Stickstoff verloren habe, als dir^ entstandene Saure betrug. Er bestimmte leicht das Verhältnißdes Stickstoffs zum Sauerstoff, welches 2 : 4^ war. Wirklichfand sich, wenn beide Gasarten gehörig rein in diesem Verhält-Nisse gemischt und elcctrische Funken hindurch geleitet wurden, daß„ die Mischung gänzlich verschwand: wodurch seine Entdeckung voll-st kommen bestätigt wurde. Cavendish hat sich nicht minder in derfch, Physik durch dieselbe Genauigkeit in den Versuchen ausgezeichnet.Auch in der höhern Geometrie hatte er gründliche Kenntnisse,Welche er bei der Bestimmung der mittlern Dichtigkeit unsererd!» Erdkugel sehr glücklich anwandte. Er fand sie zsinal so groß als

t,i bie Dichtigkeit des Wassers; ein Resultat, das von dem von

Maskelyne auf einem andern Wege gefundenen wenig abweicht.V>- Die königliche Gesellschaft zu London hatt« ihn zu ihrem Mit-

«ih guede gewählt, und lgoz ernannte ihn das Nationalinstitut zu

sth «mem seiner acht auswärtigen Mitglieder. Cavendish war da-

u»! "uls wahrscheinlich der reichste unter den Gelehrten, und der ge»

.ist» lehrtest« unter den Reichen. Ein Oheim hatte ihn 177Z zum Er-

HN- eines Vermögens eingesetzt, das jährlich gegen 80,00a Thalerd« Einkünfte gewährte. Dieser Glückswechsel änderte nichts in sei,g!« nem Charakter und seinen Gewohnheiten. Regelmäßig und ein-höchsten Grade für sich selbst, war er von einer wahrhaftweit! wniglichen Großmuth für die Wissenschaft oder für, geheime Wohl«

fäii?- »Mem Er hatte eine aroüe trefflich ausaewäblte Bibliothek «1,

u«d Millionen Thalern. Seine Schriften bestehen in Ab-

dß vni, cheiche in den kiiilosopiiical tianssclions besindlich

rage" ^e zeichnen sich durch Scharfsinn, Genauigkeit und Treue

Mb », und sind als Muster in ihrer Art zu betrachten.

ni (Aacharia ben Mohammed), ein arabischer Natur-vkk' des Orients, stammte aus einer Familie von

^"en, die ihren Ursprung von Anas ben Malek, einemm«" in Mohammeds, ableitete, und sich in Cazwin, einer Stadt

r-S^ ' ""dergeiassen hatte. Von ihr hat dieser Schriftsteller

^ -unter welchem er berühmt geworden ist. Von

^nd ^a^^^ständen wissen wir nur, daß er Cadhi von WacithÄ- Sein wich?,- und ün Jahre der Flucht 68 - (128A) starb.

Die Werk rst seine Naturgeschichte, unter dem Titel:

« nen Dina? und die Eigenthümlichkeiten der geschaffe-

rwei Laune,n--? ^°^ht aus der Vorrede, vier Einleitungen, undweis de/an^"^"' deren einer von den Gegenständen dcS Him«, Theile bat d-n Dingen der Erd« handelt. Aus jenem

^ ^ Ldeler das Capitel von den Sternbilder» der Arabev