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Lrntralverwaltung
ror ibrem sschzebnten Jahre sich an einen Neffen van Sir StephanFox verheirathete. Sie verlor ihn nach einem Jahre, und schlafbald darauf eine zweite Ehe mit einem Landoffizier, RamenL C«. 'pol, der achtzehn Monate nachher in einem Duell« blieb. In da >Noth, in welche sie dadurch versetzt wurde, beschloß sie, von ihr«Dichtertalente Gebrauch zu machen» Ihr erstes Trauerspiel, imtreulose Ehemann, wurde l/oo auf Drury - Lane Mit mittelmGgem Beifall gegeben. Diesem folgten mehrere Lustspiele, demeinige dem Französischen nachgebildet waren. Sie betrat auch dieBühne, zeigte aber kein überwiegendes Talent. Als sie jedchl/oü zu Windsor vor dem Hofe spielte, zog sie die Aufmerksamkiileines jungen Mannes vsm Hofstaate der Königin, Namens Ccntlivr«,auf sich, der sie liebgewann und heirathete. Sie fuhr sort,k»--spiele zu schreiben. Zwei der besten Iste Lusv - do-iz- und ak boU»lioke kür s vrike fanden ungemeinen Beifall und hüben sich, »i«Hr.e Wonäer! a Woman kreegs n seoret! auf dem Theater er-halten. Die Lustspiele der Cenklivre zeichnen sich weder durch 8le>legauz der Schreibart- noch durch Wahrheit der Charaktere «duaus, aber sie einhalten Natur, Heiterkeit, Erfindung in der In-trigue und mehr Unzüchtigkeit als irgend ttn Stück aus jener MSie starb im I. 1723» Sie war von Natur geistreich, sanft «»dgewandt, und unterrichteter ülS man von einer Frau erwartensollte, die in einer so großen Zerstreuung gelebt hatte. Mit d«berühmtesten Männern ihrer Zeit, Steile, Rowe, Farquh«,Budgell, stand sie in. freundschaftlicher Verbindung; aber durch eilGedicht gegen dit Übersetzung des Homers hatte sie sich Pvpk-Feindschaft zugezogen, der sie in der Dune lade auf eine ungerecht«Art charakterisirt, später aber selbst die beleidigendste» Verse Mj--rich. Ihre Lustspiele sind 1761 in London in drei Bündchen er-schienen. Außerdem besitzen wir mehrere Gedichte und eine int«-«ssante Bricfsammlung von ihr.
Centrülverwaltunz in Deutschland und Frank'reich Unter dem Freiherr» von Stein. Die GeschWhat das Verdienst dieses berühmten Staatsmanne- um die F»>'Werbung unserer Natiou noch nicht ausgesprochen. Wenige sei""Zeitgenossen haben den Sinn seiner Entwürfe gefaßt, habend«Kraft seines Charakters recht gewürdigt. Unter den vielbeMchenen, großen Maßregeln, die er vorschlug, um die Kraft der
Völker und Länder für den Zweck des Krieges, der in seine«
Auge Zweck der deutschen Nation überhaupt war, auf die Hirk-samste Art zu verwenden, war die Centralverwaltung der v°«Feinde befreiten Länder eine der wichtigsten. Sie würde w""ganz so eingerichtet, wie er sich dieselbe dachte, noch weniger!fortgeführt, wie er es wolltä; man kann daher einzelne Mißgriffoder Härten» welche dabei. Statt fanden, dem Urheber des M»nes nicht zur Last legen. Denn man ließ ihm nicht die F«-M-daS Unvollkommene seines Entwurfs zu verbessern, den er m«einmal in seinem Sinne folgerecht hatte vollziehen kemi/n. ^ist Manches davon im Dunkeln, Anderes aber durch gehaiM.oschuldkgungen ganz entstellt. Nicht Unwichtig für denobwohl einseitig, ist die geistreiche Schrift von Eichhorn.Centralverwaltung der Verbündeten unter dem Frech. v. 'Deutscht. 1814. (W 4 S. 8 - mit 10 Beil.) Um Einheit'»Beförderung der BundeSsache der vielfach gespalteten deutschen
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