Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Cpaleaurvux Lhstillvn 495

»es WahlcollegiumS des Loiredepartcments. In neuester Kett (r8i6)hat er nach der Aufhebung der ultraroyalistischen Deputirtenkam-mrr von 1815 durch eine Schrift unter dem Titel: Os I» Mo-nÄidii« 50U« I» Lliartü^ sich die Ungnade des Königs zugezo-gen. Er wurde in Folge derselben au« dem Staatsrathe ent-fernt. ,

Ehateaurour (Marie-Anne, DUchesse de), aus dem erlauch-ten Hause Reste, vermählte sich 17Z4 mit dem MarquiS de laLournelle. AIs sie im uzsten Jahre Witwe geworden, ward sievon der Dücheffe Mazarin > ihrer Tante, aufgenommen. Sie ver»lor bald diese Stütze. Nachdem ihre beiden Schwestern (Vintimilleund Mailly) eint nach der andern das Herz Ludwigs XV. be-herrscht hatten, flößte sie dem Könige «ine lebhafte Leidenschaft ein.Mehr ehrgeizig als zärtlich, ergab sie sich nur üuf vorhergegan-gene Bedingungen.. Sie ward zur PalastdSme der Königin undin der Folge zur Dücheffe Chateaürvur ernannt und erhielt einePension von 80,000 Livres. Auf ihren Antrieb hatte sich Lud-wig XV. den Vergnügungen eines wollüstigen Hofes entzogen und«n die Spitz« der Armeen gestellt, um in Flandern und im Elsaßden Fortschritten des Feindes Einhalt zu thun. Er wurde be-kanntlich zu Metz krank; man gab sein Leben'auf und nöthigte ihn,in die Entfernung der Herzogin zu Willi-gen. Sie empfing den BefehlMit Schmerz, aber Festigkeit; und da sie nicht einmal einen Wagenhatte, reis'te sie in dem Wagen des MarschallL von Belle - Jsle«b. Die Verwünschungen des Volks folgten ihr. In Patts fandsie bei Richelieu Zuflucht, ffer Nach der Genesung des Königs beidewieder zusammenführte und mit einander aussöhnte. Sie fand indem Hetzen des Königs ganz die früheren Gefühle wieder, erlangteeinen vollständigen Triumph, und hatte das versprechen erhal-ten, zu dem wichtigen Posten einer Surinttndantc bei der Dau-phine erhoben zu werden, als sie im December 1744 starb. Ver-gleicht man sie mit den Mätressen, die ihr gefolgt sind, so fühltman sich geneigt, sie zu entschuldigen und ihren frühen Tod zu be»hatte Stärke und ScelcngröKe, und ihr Ehrgeiz! . sum Ruhme ihres Vaterlandes hinzuwirken. Man

eine Sammlung von ihren Briefen ist zweiBündchen herausgegeben.

?hötillon-sur-Seine, kleine Stadt in Frankreich, HaUpt«orr eines Bezirks im Departement Cüte-d'or (nn Burgundischen),wrrb durch die Seine in zwei Theile Bourg und Chaumont,A'Eert; hat 42g Häuser, 5700 Einwohner, vortrefflichen Ge»rraidebau, und in der Nähe Eisenwerke und gut eingerichtete Müh»stählerner Instrumente, Gewehre, Messer rc. Sitden ersten Monaten des Jahrs igtch dort zwifcheflMächten Und Napoledn gehaltenen Corigreßa geworden, Napoleons Macht wat durch dtt

bttnd-/»^"PSig, bei Hanau, durch die Auflösung des Rhett.«aen ^"er seiner Alliirten, durch das Einoriu»

«k-r H"be in das französisch- Gebiet gebrochen,

M„nb-n vernichtet. Frankreich hatte tiefe, gefährlich«

heilbar Ä^ttn, st« waren N0i>, nicht rödtlich, nicht ganz U8»w nd°a .«"°densunterhand!ungen schienen von beiden Seiten Noth««LSn?t ""«.wunschenswerrh. Am 40-n Februar wurde» st«Es waren für Österreich der Graf Stadion, ffft