Soo Chauffe« Chausseen
Sbanssäe (Pierre- Elaude-Rivelle de la>, einbekannter snr beSzöfischer Schauspieldichter, war 1692 zu Paris geboren. Er faß»früh Neigung für die Wissenschaften. Sein erstes Werk war ei»!
Kritik der Fabeln von Sa Motte, der seinen Freunden erlaubt!,seine Schriften selbst öffentlich mit Strenge zu beurtheilet MLa Worte das bekannte Paradoxon über das Unnütze der Vwstfication in der Tragödie und Ode aufgestellt hatte, trat Chauffü burimit feiner Lpilis ä Lila gegen ihn auf, welche noch jetzt Volt d«Kennern geschützt wird. Er war über 40 . Jahre alt, als er für "W»das Theater zn arbeiten anfing. Mein erstes Stück, I.» i->M- x""
Kntij,i>.rliie, erhielt ziemlichen Beifall, und zeigte schon an, web M, cher Kgttung d.et Bcrfaffcr sich widmen müsse. Ein sonderbar»Umstand entschied ihn dafür. Die Schauspielerin Quinault glaubt!in einer gesellschaftlichen Farce den Keim eines sehr rührende«Stückes zu finden, und schlug, nachdem Voltaire ihren Antrag Ä- '7,lehnte, La Chaussäe die Bearbeitung desselben vor. Dieser gi«z ^darauf ein und schrieb I.s lpiäjnxä a la wroäo. So entstand die w"sogenannte llpinäuis lrivioo^anis (das weinerliche Schauspiel) aet nder Posse. Das kiejnAe ä 1» moäe wurde für den Berfasser!>« <.
Triumph, den die Zeit bestätigt hat; obgleich eS keineswegs M 'lerfrei ist. La Ehaussäe glaubte sich zur Tragödie erheben zu kd« .
nrn und schrieb Maximinie», welchen Gegenstand schon Th. 0 '
neille bearbeitet hatte. Aber hier läßt der Schriftsteller zü «i«l *
in Ansehung der Kraft und des Colorits zu wünschen übn-, /'s
Wahrscheinlich aus Furcht vor dem Neide gab er- sein folgende . .
Stück mslaniäe ohn« seinen Namen; es ward wider Erwart« „ '
gut aufgenommen. Die Tools >!es üleies und die 6ouvs>a,.irm,welche darauf folgten, fanden anfangs etwas weniger BeiMaber sie haben in der Folge einen ausgezeichneten Ruf erlattgt«««werden noch jetzt häufig gegeben. Gerat übrigen Werke überaeh!» ^wir, und führen nur an, daß er auch Antheil an den Kovneils <»ces 5fessaeuas hatte. Er starb 1754. Doltakre sagt von W,
«r sey einer der ersten nach denen, die Genie habe«.
*CH aussäen im weitläufigen Sinne heißen alle durch KW ^
gemachte, in der Mitte etwas erhabene, auf beiden Seiten Mit gs> "höriger Abdachung und Böschung nebst Gräben, versehene, «8 «>>
Kuß breite Straßen, sie mögen bloß aus Erde oder ^ umund Steinen erbaut worden seyn. Wegen ihrer mittlere» Erft'hung nennt man sie auch Dammstraßen; im enger» Sinne»«» ^gibt man nur solchen Land - oder Heerstraßen den Rainen Clia«!'säen, deren Grundlage aus großen Bruchsteinen und an den -s"'ten zum Zusammenhalten der Straße mit Strebemauern baueiMaufgeführt, die Fugen zwischen den Grundsteinen mit etwas ku ^neren Steinen ausgefüllt und festgestampft werden, worauf man >> Bedammförmig und richtig abgeböscht entweder mit bloßem grosKies, oder'mit grobem 'KieS und festen zerschlagenen SM» ! ^ilz. B. Granit, Basalt, Sienit, Porphyr rc. zugleich ubersäM"und feststampft, diese Oberfläche aber zuletzt noch mit crnem M tu?Steinkummer von zerschlagenen harten Steinen überfahrt >moden Seiten mit Wegen für die Fußgänger und mit Gräben K,
sieht. Die Ch aussäen find keine Erfindung ^^^rer P«denn das Alterthum weis't uns in diesem Betracht Werke aus, » ^ h-fidie man noch jetzt erstaunt. Die Beschreibung, welche U»s P «ö
dot von einer königlichen Straße in Prrsr'eN macht, die von