Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
503
JPEG-Download
 

^ so: Alatbvr«»! er prinoipim» i§nis «Zso pkrloAisron app! eoe^i. sk^eiups pvimum lAniscilaile, iiiilainmnlailo, aiarana ernirienfei- Ä ll e:-i Iom kriiLeinien^inri liaUila r,i°inain

5 »S

>eli»r»

äreots

argiio emiuencuv in! caioiein suioipienlluiri iialaüo piäneipiur»:neinps ri in ini^ro aiiguo cuin sliis principiis coiicuri'Lt.Wenn ein Metall sich verkalkte, sagte Stahl, daß es sein Phlogi-stsn verliere. Nahm dagegen ein Metallkalk, der mir Kohle er-hitzt wurde, seine metallische Gestalt wieder an, so sagte er, .haßer sich des in der Kohle enthaltenen Phlogistons bemächtige. Überdie Natur des PhlogistonS aber, das sich nicht darstellen ließ, wa-«»» ren die Chemiker im Dunkel». Macquer verglich es mit dem kich-"" te, und glaubte, daß es ohne Schwere sey; Andere waren der ent->>O gegengksetztrn Meinung. Kirwan verwechselte es mit dem drennba-M den Gas -, Gren und Richter hielten es für eine Verbindung desuu? Wärmestsffs mit einem unbekannten Stoffe. Wie dem auch seynd"< mochte, man erklärte Alles vermittelst des Phlogistons, welcheslst!' den Metallen ihren Glanz, dem Quecksilber seine Flüssigkeit, demGlahl seine Sprödigkcit, dem Diamant sein Feuer, den Blumenihren Duft, den Edelsteinen ihre Farben u. s. w. gab. Ein gro-d ßcc Schritt war geschehen mit Ausstellung einer Hypothese, diesolchergestalt fast alle beobachteten Phänomene unter einander ver-Wb band; auch muß Stahl als ein Mann von einem großen Genie;e>>i angesehen werden. Boerhave, der sein System annahm, trug vielM da?!i bei, es auszubreiten; er schuf, so zu sagen, die philosophisch«« Akmie, und bereicherte sie mit einer Menge von ExperimentenMr das Feuer, die Wärme, das Licht u. s. w. Die Wissenschaft^ «nachte durch diese Pbilosophen Fortschritte, wenn glsich die Prin-M ttpie», von denen sie ausgingen, falsch waren. ES war Black,ll? Priestley, Cavendish und Lavoisier vorbehalten, Stahle Theorie»u umzustoßen, indem sie die Schöpfer der pneumatischen Chemie wur-i"' .d"cn geschichtlichen Theil Fourcroy in seiner kliilosoxlai«nun ricimioiis und seinem Sg'Sldme äos coniiairsances cirirnigiie»«b am vollständigsten dargestellt^ hat. Sabald man die Zusammen»xbcr akmosyhärijchen Luft kennen gelernt hatte, sah man>Ä , k die brennbaren Körper, indem sie durch Berührung mit ihrJunten, statt einen ihrer Grundstoffe zu verlieren, sich eines Be»^ d^^Nheils der Luft bemächtigten und dadurch an Gewicht zunäh»M wen. Man nannte diesen Bestandtheil Orygen (Sauerstoff), weil^ -n' er in den brennbaren Körpern im Übermaaße Vorhände»

-n derselben in Sauern verwandelt. Das Orygen trat

Stelle des Phlogiston, indem es eine entgegengesetzte RolleAc I. und seine Theorie erklärte die meisten der Phänomene,^lt. wunerklärbar waren. Aber was in die Chemie auf ein-' ^ ^ , "Ab und Zusammenhang brachte, war die 1787 angenommener

Nomenelatur, welche alle einzelnen Data dem Gedächtniß mk, ^ ^"ordentlicher Leichtigkeit einprägt, da alle Namen der Körper

!>-- n«".- Ursprung oder ihre Hauptbeschaffcnheit ausdrücken,

y d,"u ^«nsjehn Wörter haben hingereicht, um eine metho-

Sprache zu schaffen, die keine einzige uneigentliche Be -en-atti die mit Veränderung der Endsylben eini»

un, die Veränderung anzeigt, welche die Körper in ih-

llierbinduna erleiden. Lavoisier. Nourcro». Guvton de Mor-

.--..L cuaviper, yvurorvy, >s>ut,ev„ vc

INI- veau und Berryollet sind die Schöpfer -- ieser glncklichen Umgesta^tunq. Die ^ .

M d's >uc »ce verannr -n csricyemungen, ssnvern aucy sur

nocy zu machenden Eatdecküngen. Sie ist das erste Beispiel einer