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Chemie
sentlichen Bestandtheile gegenseitig ausüben. Die Chemie hat jeverschiedenen Zeiten verschiedene Rainen gehabt. Einige haben ji« iPyrotechnie (Feuerkunst), ChrysspLie, Lrgyropöie (Gold - und Lil-berbereitung). Andere die Physik im engern Senne u. s. w. ge-nannt. Dieser letztere Name scheint ihr mehr als irgend ein an-derer zuzukommen; wirklich beruht der Unterschied der Physik undChemie auf einem sehr schwachen Grunde. iGcstere untersucht dirgegenseitige Wirkung der Körper, indem sie selbige in ihren Nas-sen betrachtet; letztere untersucht dieselbe Wirkung ihrer inregrirca-dcn Bestandtheile. Diese Wirkung wird in der einen durch ei«allgemeine Anziehung oder Abstoßung hervorgevrgcht, in der ander«erzeugt sie eine besondere Verbindung oder Zersetzung. Aber nachunsern dermaligen Kenntnissen ist es so unmöglich, d(e Physik o«»,der Chemie zu sondern, lind welche Phänomene jeder eigenthümlichangehören, zu bestimmen, daß man die eine nicht ohne die andeupuderen kann. Die Geschichte der Chemie bietet in ihrer Einst,,hung nur Erdichtungen, ein wenig später »»vollständige Beobachttungen, schwankende Idee», Hypothesen, unsichere Theorien der;ober mitten in dieser Dunkelheit unterscheidet man bestätigte T« abfachen, sinnreiche Verfahrungsarten, um die natürlichen SuhstaMdem 'Bedürfniß gemäß zu modlsiciren. Die Menschen, welche Mit-tel fanden, die Metalle zu schmelzen, sie zu verbinden sie zu forme»;die Arzte, welche zuerst die nächst,n Pflanzcnstoffe absonderten u»?ihre Eigenschaften erkannten, sind die ersten Chemiker geireD-Aber statt einer deutlichen, methodischen, philosophischen, AHBekannten zum Unbekannten fortgehenden Beobachtung zu folg-?,ließ inan sich durch astrologische Träumereien, durch die Fabel Wdem Stein der Weisen, und hundert thörichte Hypothese» ichführen, welche aus der Chemie ein dunkles Chaoß machten. ,M1650 findet man in der Geschichte der Chemie nur noch eiMbesondere Thatsachen anzumerken. Rhases, Roger Paco,. AriuMde Willeneuvc, Basilius Valentin, Paracclsus, Agrirola u, f Hnäherten sich um etwas der Kunst zu experimentiren. Sie M«?mehrere Eigenschaften des Eisens, des Quecksilbers, des Spichglases, des Salmiaks, des Salpeters wahrgenommen; sie Hai«?die Schwefel-, Salpeter - und andere Säuern gefunden; sie hab«?Verfahrungsarten erfunden, geistige Flüssigkeiten, abzuziehen, MOpium, die Laluppe u. s, w- zu bereiten, die Alkalien zu r«Mgen. (Klauber zeichnete sich durch die Sorgfalt in seine» Untersu-chungen aus- Er suchte einige Instrumente zu vervollkommn»,rieth die Überbleibsel der Operationen nicht als unnütz wegzuwer-fen, entdeckte das nach ihm b-nannte Glaubersalz u. s. w. Aber du!«einzelnen Entdeckungen bildete» kein Ganzes einer WiffensaM,verbandcn sich zu keiner allgemeinen Theorie, zu keinem vollständi-gen System. Stahl erschien. Er legte den Grund zu einer r«Lwmäßigen Wissenschaft, der jedoch unzureichend war und auf ein»Voraussetzung beruhte, welche spätere Beobachtung?» widerlegt hu-ben. Er verdankte viel dem berühmten Becher, dessen Ideen 'rommentirte und erweiterte. Er fühlte, dgß die meisten chrniüVPhänomene von einer allgemeinen Ursache oder doch von M«WPrincipien, woran sich nothwendig aste Combination«»abhängen möchten. Er »ahm in den Körpern einen entzündbaren '-offan, den die brennbaren Körper heim Verbrennen verlören, unmsie von noch'brennbareren Körpern kalk sie selbst wieder aE?/r, Grundstoff Meisten, und dchnM M
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