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China
vor ihm nieder, öffentlich erscheint der Kaiser nie anders, «ltmit Lwao Lictoren, welche Ketten, Beile und andere Werkzeiiz-!tragen, die den morgenländischen DespotiSmns chacakteriiim, jNeun Classen von Beamten, welche die Europäer Mandarine»nennen, verwalten die verschiedenen Civil- und Militäränilu.Die gepriesene Weisheit der chinesischen (Besetze kann mit zwei Worte«characterisirt werden; es sind gute Pclrzeivervrdnungen mitgurenMralischen Lehren begleitet. Sie lassen dem Kaiser wie den Mandarin!«eine-unbeschränkte Gewalt über das Volk, das blinden Gehcr>am gvgen seine Obern als seine erste Pflicht zu betrachten gewohnt ist.Unzählige Ceremonien erinnern jeden Augenblick an den Unterschiedder Stände. In Ansehung ihrer Geistesbildung steht dieNgtionscho»seit langer Zeit auf einer fast unveränderten Stufe. Daran Htheil- die allen Asiaten, -eigene Liebe zum Alten, Hrrkömmülig»,theils der Mangel an geistigem Verkehr und Ideenaustausch Schuld.Dieser aber wird besonders durch die Schwierigkeit der Schnshwelche nicht wie die unsrige, eine Buchstaben-, auch nicht ei§eSylben-, sondern eine Charakterschrist ist, verhindert. Über Iis,wie über Sprache und Literatur sehe man den eigenen LrtHDas mechanische Talent haben sie r» einem hohen Grade, ausgch'ßdet; auch ist ihre Industrie in Bereitung von Stoffen, Porzetiu,Lack und, dergleichen bewundernswürdig, und kann nur mit ihmCanal- und Gartenanlagen, dem Ebnen von Gebirgen und ästihchen Arbeiten, die sie ausgeführt haben, zusammengestellt werd?»,.Mehrere der wichtigsten Erfindungen finden wir bei ihnen wieder.Sie druckten Bücher früher als wir, indem sie dic,Charscter.e.üHolztafeln schnitten, welche Methode noch bei ihnen üblich stDie Magnetnadel kannten und gebrauchten sie ebenfalls vor uni!dessenungeachtet blieben sie in der Schiffahrtskunde weit zurück,^sie den Schiffbau sehr unvollkommen verstehen. Im Ganzen HÜman die Denkmäler China's vielleicht zu sehr erhoben; dennoch si»°einige ihrer Landstraßen, ihre ungeheuer» Bogenbrücken, ihre W.ranudalen Thürme, besonders aber ihre große Mauer, Echinesisch genannt: Ban-Lee-Tsching, die Mauer von 10MLee, der Bewunderung werth. Diese lallst über höbe Gebirge Mdurch tiefe Thäler und mittelst Bogen über brette Ströme h>«,von der Provinz Shen-si bis Wanghay oder bis zum gell"Meere, in einer Länge von 450 Slundcn. An einigen Orten Vsie, um wichtige Paffe zu decken, doppelt auch dreifach, die Grun°-mauer und Ecken sind von festen Granitbihcsen, der größere -i-hwaber von bläulichen Backsteine», durch einen sehr,reinen und w?'ßen Mörtel zusammengehalten. Fast alle?ov Schritte sind vieeckige Thürme oder starke Basteien. — Eine Schilderung der e-genthümlichen Sitten der Chinesen würde uns hier zu wettren., Geistiger Getränke enthalten sich die Chinesen fast.dagegen ist der Gebrauch des Lhre's allgemein. Lhreist der Re-ß. Die Vielweiberei ist den Großen und den Man«"vinen erlaubt. Der Kaiser unterhält einen zahlreichen '
Der Zustand der Weiber ist Sclavcrei. Ein« besondere, ^
göttliche. Verehrung erweisen die Chinesen ihren Adrstu,rcn;feiern zu ihrem Andenken eigene Feste auf ihren Gräbern,ursprüngliche Religion China's scheint ein Zweig des Scymn "dienstes gewesen zu seyn, dessen Princip die Anbetung der e>rund merkwürdiger Naturgegenstände.ist. Diese alte Rel g