Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
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Gttsteph Chronisch

Christoph (Sanct), für den unsere-Vorfahren eine best»scre Verehrung hatten, gekört zu denjenigen Heiligen, dem,Namen und Cultus am berühmtesten, die Lebensumstände abeam wenigsten bekannt sind, Die gemeinste Meinung ist, daß d«heilige Christoph aus Syrien oder Cicilien war, daß er vom hn-ligen Babylas, Bischof von Antrochicn, gerauft wurde, und kjer die Märtyrerpalme' in Klein-Asien um die Mitte des MJahrhunderts erhielt. Reliquien von ihm werden an vielen Li-teil, besonders in Spanien, gezeigt. Die morgenländische Kichfeiert sein Fest auf den ytcn Mai,, die abendländische auf daL5sten Juli. Man nahm besonders i» den Zeiten der Pest zu st»seine'Zuflucht. Der Name Christoph oder Chcistophel bedeutet ü-gentlich einen Träger Christi: er wird riesenmäßig abgebildet,das Jesuskino auf seinen Schultern durch das Meer schreitend.

* Chromatisch. ' Die Griechen verbanden den Umfang ihmTöne nicht allein zu solchen Tetrachorden, die aus der .Folge ei-nes großen halben Tones , und zweier ganzen Töne bestanden, miaus deren Zusammenkettung diejenige Lonreihe zum Worscheiikam, die man das diatonische Klanggeschlecht, oder die dialonWTonleiter nennt, sondern sie verbanden diö Töne auch zuTetrachorden, die aus der Folge zweier halben Töne und stichkleinen Terz (z. B. aus der Lonfoige e k ks n) bestauben,' Wnannten die vollständige Ton'reihe, die aus. .diesen TetrachMhervorging, das chromatische oder farbige Klanggeschlech't,scheinlich weil man gewohnt war,- die chromatischen Fortschritt!Kilt einer andern Farbe oder Tinte zu bezeichnen,, als die diäteNischen. Auch in der modernen Musik'hat man die! Folge derh»ben Töne zu einem besondern Klanggeschlecht oder. M einer des«dcrn Tonleiter geordnet, die man auch chromatisch, nennt, weg»der darin enthaltenen Folge kleiner halben Töne. Piese Tonleinrentsteht in der modernen Musik, wenn man diejenigen ModW'tionen der Töne, welche die Versetzung der! harten oder weWTonart auf die sübriqcn Töne der -Tonleiter not!»vcr».dtg,.inüGmit der Reihe der ursprünglichen Töne verbindet. Weib bei eis""Theile dieser Versetzungen der Tonart verschiedene Töne um st»'"kleinen halben Ton erhöht, bei dem andern aber um einest M»mhalben Ton erniedrigt werden mössenj. so ergeben sich dsräuS wgentlich zwei verschiedene Gattungen dieser chromatischen KonrMnämlich diejenigen, die sich aus der, Erhöhung der Töne,o eis st stis e k sis § «is Z und diejenige,, die sich aus -Erniedrigung der Töne, als e stes st es e ixes § »» a b erwickelt. In beiden sind aber nur die einen kleinen halbenausmachenden Fortschritte chromatisch, wie e eis stes st st. s.die übrigen, die einen großen halben Ton bilden, wie cis woe stes sind diatonisch. Daher nennt, man mit Recht eure >owTonleiter diatonisch-chromatisch. .

«Chronisch. Dieses Wort, welches rni allgemeinen °>Dauer ausdräekr, bezeichnet eine gewisse Gattung von Kran »tiN. Im allgemeinen schließt man alle hitzigen Krankheiten aaus, wiewohl bekannt ist, daß mehrere derselben, sowohl «r!P - ^liche Fieber als Entzündungen, durch .individuelle llinstanoÜble Behandlung j» den chronischen Zustand übergehen r mwobt» sie entweder ihren ersten Charakter zum Theil beibcv-süer sich irr eine neue Krankheit berwanhi'ln. Auch muß m > ' ,