Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Chronometer CtmsLue

der Geschichte des Menschen in wedicinifcher und philosophisch»Hinsicht. Welche unermeßliche Bahn eröffnen nicht allein die nii»der Natur der Töne und des Lichts genau zusammenhängend«Affecrionen der Gehörs- und Gesichtsorgane!

*Ch ro no n> c te r , bedeutet im Griechischen Zeitmesser, Meigentlich eine jede Uhr. Man bezeichnet jedoch dadurch besondeseine Seeuhr, eine in England erfundene Gattung vorzüglich j»nau gearbeiteter Secundenuhrcn, im Englischen 8rc>x - wärest g»nannt. Ein gutes Chronometer darf in mehreren Monaten »um wenig Secunden, oder höchstens Minuten abweichen. — Ehr«/liometer oder Tactmesser, ist auch eine Maschine, welch«,ungefähr wie eine Uhr, vermittelst des Pendels genau den Tillangibt, welchen der Compositeur in der Ausführung sei»«Stücks beachtet wissen will. Der bekannte kürzlich gestorbene Matyematiker, Professor Abel Bursa in Berlin, und Meitzliin Meißen sind die gleichzeitigen Erfinder dieses für die Tvnkliikhöchst wichtigen Instruments. Stocket, Kantor in Burg,es bedeutend verbessert, und der geschickte Mechaniker Mälze!«Wien endlich Hat es, mit einigen Abweichungen von den Erst»düngen, zu einem hohen Grade der Vollkommenheit gebracht.

Cicilien hieß das Küstenland, welche« sich von Pamphilisbis Syrien erstreckte, und im Norden vom Lourus begränzt «wde. Die Bewohner der Küsten machten sich als Seeräuber surchhbar, und beunruhigten selbst das ägeische und ionische Meer. Di!nördlichen Einwohner lebten zum Theil nomadisch, die östlich»vom Ackerbau. Die Geschichte Ciciliens ist uns wenig beton»'hin und wieder werden Könige unter dem Titel: Sycnnesis,nannt. Durch Alexander war Cicilien eine macedonische, dann «d»syrilche, und durch Pompejus Sieg über die Seeräuber j«>Theil eine römische Provinz; gang besiegt ward es erst unter L»fpasian.

Cicilr'um wird ein in Cicilien verfertigtes rauhes Gew»"aus Bocks häuten,- das die Einsiedler zur^Fleischeskreuzigungdem bloßen Leibe tragen, dann auch in den Klöstern ein handbwrer und verhältnißmäßig langer, aus dünnem Drahte geflochten»Gürtel, an dessen-jedem Gliede aber der Draht abgeschnitten»»'spitzig ist, wie eine Stecknadel, welche Spitzenleite inwendig "den Leib kommt, genannt; er wird zur Büßung getragen. Sd«eilen ist er auch von Roßhaaren. ,

Cimabue (Giovanni), der Wiederherstelle,: der Mahlerrmin den neuern Zeiten, war 1240 zu Florenz geboren, und enMden Studien, für die er bestimmt war, um seiner natürlich«Neigung zur Mahlerei zu folgen. Zwei griechische Meisi-r, 'vom Senat n-ach Florenz berufen worden, um eine Eapeile in^Kirche di Santa Maria Novell« zu mahlen, warenLehrer. Obgleich diese Meister ungeschickt waren i»,der Fuhr»«des Pinsels, so lehrten sie ihn doch nach einer alten Überliefere'tdie Verhältnisse, welche die griechischen Künstler in der Nochrnung der menschlichen Formen beobachtec hatten. Ausnierkftmihren Unterricht, befleißigte sich Cimabue besonders des Stur"^der schönen antiken Statuen; nicht mindern Fleiß widmete eralten Sprachen. So erwarb er sich den Ruf eines eben >o Iten Literakors als geschickten Mahlers. Gewiß verdiente der W«'»es Künstlers anerkannt zu werden, welcher zuerst i»«

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