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Ltuv da Pistoja
Küste festgesetzt hatten, erschien plötzlich ein ungeheurer H«fremder Völker, welche den Consul Papirius Carbv im hkuttzeStcyermark völlig schlugen, aber statt nach Italien cinzudrinMauf der Nordseite fortzogen und bald darauf in Verbindung «den Ligurinern in das Gebiet der Allobroger einfielen. Die RiwKellten ihnen zwei Armeen unter dem Consul L. CasfluS und »t>r M. AureliuS ScauruS entgegen, aber beide wurden geschlagnjener von den Ligurinern, dieser von den Cimbern. Doch Mjetzt zogen die Sieger nicht Nach Italien, sondern überströmt«Gallien in drei Haufen, Teutonen, Cimbern und AmbromZwei neue Heere, mit welchen der Consul C. Manllus und icProcSnsul Q. ServiliuS Cäpio ihnen entgegeneilten, wurden jnseit des Sihodanus ebenfalls geschlagen. Die Römer Verloren, n«iAstius Angabe, M,6oo Mann. Während Rom seine letzte Wnung in der Noth auf Marius setzte, durchzogen die Barbarenübrige westliche Europa. Gallien ward hart mitgenommen; tiJberier und Belgier aber schlugen sie zurück. Nun ward der K»fall nach Italien beschlossen. Er sollte von den Teutonen «Ambronen auf der Westseite der Alpen, von den Cimbern«Ligurinern auf der Ostieite geschehen. Nachdem MariuS die»pen durch drei volle Jahre erwartet und seine Truppen anAnblick gewöhnt hatte, schlug er (im I. N. 651) an zwei NOam ersten die Ambronen, am zweiten die Teutonen, bei lischProvence, vollkommen. Die Cimbern, welche indeß an derMdem Consul Catulus glücklich Trotz geboten hatten, wurden rBlos bei dieser Trauerbotschaft. Erst als man ihr Verlangen,!«en Land einzuräumen, abgeschlagen hatte, wagten sie (im I ^6gz) eine Schlacht, die sie gänzlich verloren. Die zerstreutenLern und Teutonen verschwinden seit dem aus der Geschichte, n»schetnlich vereinigten sie sich mit andern deutschen Völkern. »>Theil von ihnen war mit dem Gepäck in Belgien zurückgebliMDaS sind die Advatici. — Erst spät erkannten die Römerin«Cimbern ein deutsches Volk. Lange hielten sie sie, durch Üs"Anblick verführt, für Celten. Das oeltenartige Äußere derMLern aber laßt sich dadurch erklären, daß sie sich auf ihrem D»on der Donau und den Carpsthen mit Celtenjverbunden und«mischt hatten. .
Cino da Pistoja, ein berühmter italienischer RechtSM
ter und Dichter, war 1270 zu Pistoja geboren. Der Name MFamilie war Sinibuldi oder Sinibaldi, sein eigener NameGuittone, aus dessen Diminutiv Guittoncino die Florentiner ««Abkürzung Cino machen. Er begann feine Studien inserlande und endigte sie in Bologna, wo er das BaccaM^erhielt. Dieser Grad reichte hin, um das Richteramt verwaizu können. Cino stand demselben zu Pistoja bis 1307 vor, nwelcher Zeit die zwischen den Weißen und Schwarzen ausgebt«^nen blutigen Streitigkeiten ihn zur Flucht nöthigten. ° janfangs zu einem Freunde auf der Gränze der Lombardei,er von der Partei der Weißen war, und dessen Tochter, MSelvaggla, ihm eine wirkliche oder bloß dichterische E>ebe »flößt hatte. Diese Selvaggia war eS, die er in seinen BM" ^sang. Sie starb gegen diese Zeit. Cino reif'te darauf d»r -Lombardei und Frankreich, und verweilte einige ZechA ? -,tVr war vor laru, wieder in Italien. denn in diesem «
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