Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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S4» Clarke

alten Lehre. Mit nicht geringerm Eifer studirte er die Theologie,Der Bischof von Norivirb, ein Freund der Wissenschaften, lernteihn kennen, und ernannte ihn zu seinem Caplan. Starke verlebtein dem Hause dieses Prälaten zwölf Jahre. Im I. 1704 warder gewählt, die von Robert Boyle gestifteten Predigten zu halsen,Er verfaßte über das Daseyn und die Attribute Gottes acht Pre-digte», die für den stärksten und schönsten Beweis gehalten wer-den, der für das 'Daseyn Gottes geführt worden. Als er >m fol-genden Jahre denselben Auftrag erhielt, verfaßte er acht anderePredigten über die Beweise der natürlichen und geoffenbarten Reli-gion. Im I. 1706 bekam er eine Pfarrstelle zu London, wardbald darauf zum Caplan der Königin Anna, und 1709 zum Pfar-rer von St. James ernannt. Im I. 1712 gab er ein Werk überdie Lehre von der Dreieinigkeit heraus, von der er nicht zu glau-ben schien, daß sie der ersten Kirche angehöre. Das Collegiimder Bischöfe aber, das weislich alle Streitigkeiten zu vermeide»wünschte, begnügte sich mit der, wiewohl unzulänglichen Erklä-rung, welche Clarke gab, und worin er versprach, nie über die-sen Gegenstand zu schreiben noch zu predigen. Im I. 1715 hatteer einen Streit mit Leibnitz über die Naturphilosophie uhd dieReligion, in welchem der Vortheil auf seiner Seite war. Erstarb 172Y mit dem Rufe eines der gelehrteste» Männer und gründ-lichsten Philosophen seiner Zeit. Sehr geschätzt ist seine AM bedes Julius Cäsar. Bon der Jlias hatte er für den Unterrichtdes Herzogs von Cumberland die zwölf ersten Bücher mit AuniU-kungen und einer umgearbeiteten lateinischen Übersetzung herausgegeben; den zweiten Band, so wie die Odyssee, fügte sein Eoh»dinzi;.

Clarke.« Der Name Clark« gehört in England zu °l»vielgeführtcsten Namen, und steht fast unsern SchmidtenMüllern darin zur Seite. Wir führen hier in unserm Wer»aus der neuern Sitten - und Literärgeschicht« Englands zwei j">-loliv Ciiaroctars dieses Namens auf. i. Eine Dame Mrs. MarkAnne, Mätresse des HerzogS von Pork, geboren 1775. Ä«Verbindung mit dem Herzoge von Avok« und die öffentliche Be-schuldigung, daß sie auf die militärischen Beförderungen frevelhafteingewirkt hohe, gab i8oy zu einer parlamentarischen Untersu-chung Veranlassung, und war die Ursache, daß der Herzog MVbercominando über die ganze brittlsche Landmacht eine Zeit tMniederlegte. Sie wollte jetzt dem ganzen Publicum > ihre Verhall-Nisse mit dem Herzoge zu ihrer Vertheidigung mittheilen,diese ihr« Schrift war bereits in einer ersten Auflage von 10,000Exemplaren fertig, als die Freunde deS Herzogs sich bewogen sa"'den, sie durch eine baare Zahlung von to.cxx» Liv. St. «»"durch Augestehung einer lebenslänglichen Rente von noch 6ooSt. ganz zu unterdrüchen, mit Ausnahme eines einzelnendrucks, den der Herzog hon York zu seiner Erbauung erhie^Später erschien dessen ungeachtet hon ihr eine anzügliche SchM -tl'iis »ivnl piiaces, und wegen einer ss.eltei' ro tstö b",,''Wn. Iikrxe, nick, Kanzler der irländischen Schatzkammer, dieLibell betrachtet wurde, kam fie in gerichtliche Untersuchung.

H. Clark« (Eduard Daniel). Professor der Mineralogie üi ^tzridge, und berühmt als Reisender durch seine auf diesengemachter, Sammlungen, und die Herausgabe einer der wilMi .