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^ insonderheit die Beschaffenheit der Erdoberfläche selbst. Die Wär-me nimmt zu mit der Cultur des Bodens. So hat unser Deutsch-st land seit mehr als tausend Jahren ein beträchtlich wärmeres Cli-'."m ma durch Ausrottung der Wälder, Ableitung der Seen, Aus-trocknung von Sümpfen und Morästen gewonnen. — Ohne Zwei-fel hat auch die mineralische Masse, welche die oberste Sage derFläche eines Landes ausmacht, Einfluß auf seine größere oder ge-^ ringere Wärme. Der todte Sand nimmt eine viel brennendereHitze an als Letten. Wiesenflächcn sind im Sommer lange nicht>g», so heiß als kahler Boden. Einen entschiedenen Einfluß auf das^ kliüia haben die Winde, denen ein Land seiner Beschaffenheit nachvorzugsweise ausgesetzt ist. Wehen in einem Lande viel Rord-^ und Ostwinde, so muß es bei. gleicher geographischer Breite kälter
- seyn als ein anderes, in welchem die mildern Süd. und West-
M winde häufig streichen. — Die Abwechselungen in der Witterung
'E sind innerhalb der beiden Wendekreise am geringsten. Die Hitze,
welche, während die Sonne im Scheitelpunkte steht, unerträglichseyn würde, wird durch die alSdann eintretende Regenzeit gemil»rss dert; rückt die Sonne nach der entgegengesetzten Hälfte der heißen
, Zone, also immer mehr aus dem Scheitelpunkte, so entsteht die
V lieblichste Witterung. Lima und Quito in Peru sollen das schönste
>»s» Wetter auf der Erde haben. Größer sind die WittcrungSvcrände-
, Punzen in der gemäßigten Zone; je näher dem Polarkreise, desto
. beträchtlicher werden die Unterschiede zwischen Kälte und Wärme.
^ ddfwrn Breiten, besonders um den ssysten und 6osten Grad" haben im Julius eine Wärme von 75 bis M Grad Fahrenhelt,
»1 ^ die Länder um 10 Grad näher an dem Äquator kaum ha-
2 n Grönland ist im Sommer die Hitze so groß, daß dasden Schiffen schmilzt. In Tornco in Lappland fallen dieSonnenstrahlen um die Zeit des längsten Tages eben so schick, wiebei uns um die Zeit der Nachtgierchen; dennoch ist die Wärme-"lenigen in der heißen Zone gleich, weil die Sonne fast immer»<>. v - ,dcm Horizonte ist. Unter den Polen ist das Clrma vielleicht
^ , das beständigste. Dort scheint immerwährend eine so heftige Kälte
«,7^'dschen, als wir hier in unsern Gegenden nicht kennen.^"°st "''dten im Sommer, wo die Sonne lange Zeit, und unter,'k Polpunktc selbst volle sechs Monate nicht untergeht, thauet
> M nicht weg. Die den Pol umgebenden ungeheuern
Asmasscn empfinden von den schrägen schwachen Sonnenstrahlenasm verm-hren^^^ ESirkung und scheinen sich mit jedem Jahre nur zu
Dir Ableitung dieses Wortes von dem griechk-Bette, führt darauf, daß es einen Unterricht amKrankenbette bezeichnen soll, um den wahren Charakter derÄ d» Krankheiten, ihren Gang und ihr verschiedenes
st allen Details der Behandlungsart kennen zu lernen,^^ren Fortschritte hätte die Medicin zu allen Zeiten gc-1 s- Irrthümer wären ihr erspart worden, wenn der
q» re stets dieser natürlichen Richtung gefolgt wä-
i- 7 't b-,', nur deutliche und bestimmte Begriffe zu ge,
°.,s" mit der Anwendung der Vorschriften vertraut z»i Mon k/nn-E. dcr dogmatische Unterricht immer unbestimmt läßt!idu durchaus nicht die Methode, die in beb Familie der
! rlad,» für den clinischen Unterricht der Medicin befolgt wure