Clodwig 55z
fiuß der englischen Kaufleute, welche fast alle Actien an sich ge-kauft hatten, vernichtete. Clinton starb in Washington denaosten April 1812, von allen seinen Mitbürgern aufrichtig geehrtund beweint.
Clodwig oder Clobowig, König der Franken, geboren465, folgte 48t seinem Vater Childerich, als Oberhaupt desStammes der fränkischen Salier, welche ein unfruchtbares undunfreundliches Land zwischen dem Meere, der Scheide, den Mä-nnern und Rerviern bewohnten, aber vielen kriegerischen Muthbesaßen. Clodwigs Residenz war zu Cambrai. Schon früherhatte dieser Volksstamm Einfälle in die Rachbargebiete gemacht,und sich dort zu, behaupten gesucht, war jedoch durch überlegeneKräfte in seine Wälder und Moräste zurückgedrängt worden,Clodwig beschloß, einen neuen Versuch zu machen, verband sich mitdem König von Cambrai, Ragnacar, lind erklärte dem Syagrius,des berühmten Aätius Sohne, der sich zu Caissons als kaisetlk-.cher Statthalter befand, den Krieg. Bei der alten Abtei Rogentkam es zu einer Schlacht, in der die Römer eine Niederlage er-litten. Syagrius floh nach Toulouse an den Hof Alarichs, "dessenstighcrzigr Räthe den Unalücklicken an Clodwig auslieferten, derihn umbringen ließ. Söiffens ward nun seit 486 die Hauptstadtdes neuen Reiches der fränkischen Salier. Clodwig beherrschte beialler Rohhnt seine neuen Unterthanen mit Klugheit und Scho-nung; vornehmlich suchte er sich die Freundschaft der Geistlichenzu erwerben. Alle Städte in Belgia secunda unterwarfen sichClodwig, und selbst Paris folgte 4yz ihrem Beispiel und öffneteden Franken die Thors. Im 2 . 496 zog derselbe gegen die Ale-mannen, die sich in Elsaß und Lothringen fest gesetzt hatten, undbemächtigte sich nach einem vollständigen Siege ihrer Länder. DieWestgothen waren das furchtbarste Volk für Clodwig in Gallien,llm ihnen desto leichter widerstehen zu können, suchte er dieFreundschaft der Burgunder und vermählte sich mit Elotilde, ei-"er Nichte des burgunbischen Königs Gondebaud. Diese Fürstin,die in der cathouschcn Religion erzogen worden, wandte ihrenganzen Einfluß an, um auch ihren Gemahl dafür zu gewinnen,einer Schlackt gegen die Alemannen steht sich Clodwig hartbedrängt, und ruft in der Noth den Gott Clotildens und derk-hristeu an. Der Sieg wandte sich zu ihm. Jetzt ward es demberedten St. Remigiu; leicht, ihn zu überzeugen, daß dieser Gotther einzig wahr« sey: Clodwig nahm das Christenthum an, fo-rm« s^ue Franken gleichfalls dazu auf, und ließ sich den 2zsten4y6 mit nrchrcrn tausend Franken, Männern und Weibern,zu Rheim? feierlich taufen; der heilige Remigius vollzog nach der-^ause ari Clodwig auch die Salbung. Dieser Bekehrung wegen,wemger aus Furcht vor seiner Übermacht, unterwarfen sich Clod,Scepter im Jabre 44-7 dje Städte von Armorica, wodurch>vow! fruchtbare Landschaften und tapfere Völkerschaften ge-Vä/e' waren außer den Franken nur noch zwei mächtige
n >? Gallien, die Burgunder und Westgothen. Die Burgun«l"",den unter zwei Königen, Gadcgisel und Gondebaud. Clod,dich zunächst seine Waffen gegen den Letzter«, dessen Sän,
N den Logeski; bis an die Alpen und die Meeresküsteron Marseille erstreckten. In der Nähe von D-jon trafen Beider- aus einander. Gondebaud, der sich kurz vor der Schlacht von