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Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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554 Clytämncstra Cobbatt

Lodegi'sel treulos verlassen sah, mußte dem siegreiche» ClodwigLyon und Bienoe überlassen und floh nach Avignon. Hier schloßer Frieden. Clodwig kehrte mit reicher Beute heim, und warklug genug, Gondebaud's Treulosigkeit, womit derselbe die einge-gangenen Verpflichtungen brach, ungeahndet zu lassen, und eine»neuen Bund mit ihm zu schließen, da er die Gothen zu fürch-ten hatte. Um dieselbe Zeit (507) wählte Clodwig Paris znrHauptstadt seines Reichs. Die Streitigkeiten mit den Gothmschienen nach einer persönliche» Zusammenkunft beider Herrscher,ClodwigS und Alarichs, gütlich beigelegt werden zu sollen; baldaber brachen die Feindseligkeiten aus, und südlich von Poiticrszwischen den Flüssen Bonne und ClouLre kam es zur Schlacht.Clodwig erlegte mit eigener Hand seinen Gegner Alarich, und ge-wann einen vollständigen Sieg. Die Eroberung Aquitaniens wardie Folge davon, Clodwig nahm seine Winterquartiere zu Bor-deaux und schickte die zu Toulouse befindlichen Schätze nach Parii.Aber der Ostgothenkönig Theodorich konnt« den Untergang derWcstgothen nicht ruhig ansehen und schickte sich zum Angriff an,zugleich erlitten die Franken Unfälle vor Arles und Carcassone.Clodwig gab den Friedensvorschlägen Gehör und begnügte sich mitder Erwerbung von Aquitanien. Nach dieser Eroberung empfingClodwig die Ehre des Consulats vom Kaiser AnastasiuS und nah«sie an. Der König der Franken, sein Haupt mit einem Diadmschmückend, erschien in der Kirche St. Martin zu Kours, geklei-det in eine Tunica und einen Purpurmantel, und ward von d«Wolke als Consul und Augustus begrüßt. Jetzt richtete Clodwtzsein ganzes Augenmerk auf die Befestigung seiner Macht, und bofleckte seinen Ruhm durch Mordthaten und Grausamkeiten. Adaer starb bereits den 27sten Nov. 511. nachdem er 30 Jahre regierthatte. Er hinterließ vier Söhne, die seine Länder unter sichtheilten. Fünf und zwanzig Jahre später erlag das Reich derBurgunder der Macht der Franken; die Ostgothen mußten ihnenArles und Marseille abtreten, und Justinian gestand ihnen dirSouvcrainetät über Gallien zu. Als Gesetzgeber machte sich Clod-wig durch die Sammlung des salischen Gesetzbuches verdient (S.Salier ). .Noch im letzten Jahre seiner Regierung hatte er zu Lr<leanch ein Concilium berufen, von dem sich die Rechte herschreiben,welche die Könige von Frankreich vor den andern katholischen Für-sten in Kirchensachen gegen den Papst in Anspruch nehmen.

Clytamnestra, die Tochter des spartanischen Königs Ty»-darus und der L.da, und Zwillrngsschwester der Helena. S"ward dem Agamemnon vermählt und gebar ihm zwei Töchter,Jphigenia und Elektra, und einen Sohn, Orestes. Während derzehnjährigen Abwesenheit Agamemnons vor Troja ergab sie Mdem Ägisth, ermordete gemeinschaftlich mit demselben den henn-kehrenden Gemahl und beherrschte mit Ägisth Mycene siede»Jahre, da rächte Orcst den Tod des Vaters durch das »ui

^ Cobbatt (William), einer der berühmtesten jetzt lebende"englischen politischen Journalisten. Er ist 1766 geboren, und °Söhn eines Pachters in der Grafschaft Surrey. Er verließ flwVater teimlich und begab sich 1783 »ach London. Hier ließ er I ^als Soldat anwerben', und ging nach Neu- Schottlano-erhielt 1791 seinen Abschied, nachdem er wieder nach Enzians t