Collegren
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M guenier, Gallet und Pannard, den Verfassern anakreontischer Lie-
ej« ^ der, fröhlicher und pikanter Volksgesänge, flößten ihm densel-
,, ^ den Geschmack, dieselbe Steigung zum Vergnügen, dieselbe bequeme
l,a, Pkilcsophie ein. Die dramatische Gattung hatte er von Jugend
auf geliebt, und er bearbeitete sie mit Erfolg. Sein erstes Stückwar eine Parodie von tza Chaussse unter dem Titel: aV 1 plic»»sc,nd l'impuissant, das der Verfasser in die Sammlung seiner Werke
im nicht aufnahm, der Duc de La Balliere aber 1740 drucken.ließ.
d,j, Bald darauf verfertigte er für das Theater des Duc d'Orieans,
,nd^ der sein Beschützer geworden war, mehrere kleine Stücke, die da-ng selbst Beifall fanden, unter andern I.e Ilossixnol, 1 a Venve,
stj, I.S 6slai>r esci'vc, I 4 icaiso, ssoconäe, Issbells p» ecsproiir, Ii.e
ht. ssalonx comiAÜ u. s. w. Seine ?»rrio äs Llrasse äs llenil IV.,
8« wozu ihm Dodsley's Lustspiel, (der König und der Müller von
ae- Manssield) die Idee gab, zieht an durch die Wahrheit der Cha-raktere, und besonders durch das treue Gemählde des guten Kö-jnz nigs. Wenige Stücke sind öfter gegeben worden. Die Verse:
Ntt Vivo Henri IV. u. s. w. setzen noch jetzt die Franzosen in Ell-en thufiasmus. Seinem Lustspiele Duxuis er Oesionsis fehlt es an
,n- der sogenannten vis vomier», aber es enthält wahre Empsindun-
ti- gen, wohl gehaltene Charaktere, einen natürlichen Dialog und
r- wahrhaft rührende ^Scenen. Der Verfasser nahm den Stoff aus
i: dem Roman ües illustres krsnhaises von Ehalles. Ein anderes
itl Lustspiel, betitelt: I.» verice äsns 1 s viu, 01» les ässa^remcils
al äs I» Aalsnterie, ist voll eines heitern Sinnes. In andern Slü-
jr ckcn mahlt er mit eben so viel Witz als Wahrheit die Sitten sei-
ner Zeit, aber oft ist sein Pinsel so frei, wie seine Sitten es wä-re ren- Seine Lieder machten damals viel Aufsehn. Eins, worin erdie Einnahme von Port-Mahon besang, verschaffte ihm vom Hofelei enie Pension von 600 Livres. Er überlebte die meisten von jenenfreien und fröhlichen Geistern, die eine Gesellschaft unter dem Na-gn Aen I e c^vssu gebildet hatten. Auch dadurch erwies Collä dem.
le- Theater «inen Dienst, daß er mehrere veraltete Lustspiele wieder
»d veriungte, wie: I.« lVIsnreui- von Corneille, Im IVldro co^irerrs
rd von Quinault, 1 '^uämeoue von Baron, l'I^sprir koller von
jt. Hauteroche. Als ein Beweis seiner Bescheidenheit verdient ange-
>er l"drt zu werden, daß er selbst freimüthig eingestand, die gute Auf-
>ß. nähme seiner Werke verdanke er zum Theil den Anschlägen seiner
g- .Er starb 178Z. Im Jahre 1777, und schon früher, 1767,
ce, n"ar sein Pi»el»xi-S 80 8ociers erschienen; im Jahre 1789 gabencht "^vince und Baudrais sein Ursätrs sfloisi heraus (2 Vol. is.)m- ^ahre iFog erschien von ihm ein historisches, anziehend ge-
a, Lagebuch (ssourual ftisrorique), über die literarischen
Kollegien, LollsAss, in England: Kirchen- und Schul-M,e °^r mit Einkünften versehene Gesellschaften, derenlm„, » (Islloves oder Stiftungsstudenten) imit ihren Lehrernsond--» i, Aufsehern, unter Einem Vorsteher (Ileaä) in de-Kebö>,»,° o°^^^8^äuden klösterlich beisammen wohnen. Diesegroße Vierecke, zu denen anmuthige Gärten undGründe gehören. Die älteren Stiftungen,rühren aus dem iZten und i-ften Jahrhunderte,Cardinal H""richs VII. Zeit her, und sind zum Theil vomn«l Wolsty gegründet. Sie zeichnen sich theils durch ihre