Concert Concilium
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Zpj,gi len sammeln, folgt nun auch, daß sie vergrößern, weil wir durchIlel zU st«, wegen her früher» Convergenzstrahlen', Gegenstände unter, ei»s W »em großen, Gesichtswinkel sehen, als mbc bloßen Äugen, undÄM sie daher für größer halten müssen; weil hingegen concave GläserIvek! die Strahlen zerstreuen, so müssen wir wegen der spätern Conser-mck Mi convergirender Strahlen, die Gegenstände durch sie unter ei-l, nein kleinern Gesichtswinkel sehen, als mit bloßen Augen, und sie
eliM daher für kleiner halten. Daher denn der Gebrauch der Samm-ikt ßi lungsgläscr, als Brillen, für Weitsichtige und der Aerstreuungs-m im Mer, als Ferngläser, für Kurzsichtige, so wie die Anwendungiv,r> dir erster« zu Nicroscopcn und FernrLhren, über. welches alles die
e! v/e Dptik einen nähern Aufschluß zu geben hat. (Bergl. d. Art.
dir» Brenngläsermnd Brennsp iegcl.) - ^ . la-
llst» *Co n cert. Dieses Wort hur in der Musik, eine doppelte Be-chrgch deutuug. Einmal bezeichnet man damit. diejenige Art von Lom,, stucken, die absichtlich sch eingerichtet sind, daß ein Lonküvstter^chirl durch Ausführung der Hauplstimme .aui dem- Instrumente, fürhdm welches sie gesx^ ist, seine Geichicklichkeit.beweisen kann. Sowie
ist iv bie Znsirumcntülmu.si!' ursprünglich Rachai mung des Gesanges ist;>zem so istinsdescndere das Concert eineNachahmung.des Sologesongcsmik
. bck vollständiger Begleitung, oder, mit andern Worten, ein« -Aachabmuug
mils verArie. Dahersolltesuch,genaugenommen, dererste^weckernesjed«,
stlzi Koncerts seyn, diese oder jene Empfindung einer einzelnen Plrson,
Wi "och der von dem Lvnsetzer ihr beigelegten EmpfindungsauN, aus»
l B Mrückt», .Ist die Hauptstimme einem einzelnen -Instrumente zug<-
sgl- lhcilt, so hojßt das Concert Oonceitb sti'Ldirxira; ist sie unter
es» iwei zugleich concertirende Instrumente getheilt, so heiß, es Do p r
, I» prlconcert; lassen sich endlich zwischen be« Sätzen des vollen
, B ^echesters mehrere Justnimente, bald wechsclSweiS, bald vrreint
stich bown - so heißt «in solches Concert eine son r e. rri re n d e S in -
glich s?v>e (sonst 6llNc«iro Art>?sc>). Sodsnn versteht man unter
)«iik> vollstimmige Musik, die entweder ein Fürst zu seiner
nsts rzä, Hofes Unterhaltung von seiner Hofcapelle aufrühren
eoil w°k, oder die man für. das Publicum veranstaltet , und die von
seil«! .?onkünstlcr-, oder Titertaiitengeselljchatt aukge ührr wird.
mist «er die Besetzung und-den Concertmerster vergl. den Art«s da ein ?nd Kapellmeister. Concert spiriluelf warLei« den-r eingerichtetes Concert,- das zur Absicht halte, an
ebril, wo die Lheater geschlossen waren,, den.Freunden der
t„nn burch Aufführung anderer als Op-rnmusiken, Unterhal-ia»< Den!?" ^schaffen. Die erste Erlaubniß .da^u erhielt 1725 Xnv«
s"!' nill,»."' ß^ovüt Pdilidsr, ein Bruder des berühmten Compv-
)stl' ' es bestand unter verschiedenen Unlernebmern bis zur Re-
l»e< nach der Schrcckenszeit wieder errichtet, bald
lvem cenei«^ Concerten des Conservatoir.'ö verdrängt. — Con-
,s-r. ^'ktrrenb ___ _^_.
Hauvtlln!^ vortragen, oder die sich . zwischen den Sätzen dermit ausgeführten Solofähcn hören lassen.
.... vttilum lil ein Wort. welkes Bersammluna
bedeutet ist ein lateinisches Wort, welches Versammlung,
che man' n,.^"^weise aber vo» den Kirchenversammlungen.wel-Synode,, einem aus dem Griechischen entlehnten Wortes" nenNen pflegt, gebraucht wird. Schon seit demparticnlärez d. h. solche Kirchen-