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gesandt. — Giovanni Contarini, in Venedig rZ4y zedomund roog gestorben, einer der berühmtesten Mahler seiner Zeit.!arbeitete in Lisrans Styl, und war vorzüglich stark in der Kunst,!Plafonds zu Mahlen, wie man dies an seiner Aufersteh»»;rn St. Francesco di Paolo in Venedig sehen kann. — Wincei»zo Contarini, zu Venedig 1577 geboren und 1617 gestorim.e»n Gelehrter, der in so großem Rufe stand, daß der MagW!rn Padua, um ihn bei der dastgen Universität zu behalten, ei»«außerordentlichen Lehrstuhl der griechischen und lateinischen Beredsamkeit für ihn errichtete. Er war damals 26 Jahre alt. W1614 lehrte er daselbst. — Simone Contarini, in Vemdiz1568 geboren und i6zz gestorben, Dichter und Procurator »0»Gt. Marco, war nach einander venetianischer Gesandter beim Her-zoge von Savoyen, bei Philipp Is. von Spanien, bei Moham-med III. in Constantinopel, beim Papste Paul V-, beim KailnFerdinand II-, und ward dann Procurator von St. Marco. Msolcher machte er noch eine Reise in Angelegenheiten des Staat»nach Constantinopel. ' Als löZo die Pest in B-nedig wüthestwollte er die Stadt nicht verlassen, um die bei einem Übel dichtArt so nöthige Ordnung zu erhalten.
Contat (Louise), Frau von Parny, auf dem Theater »nürdem Namen Demoiselle Contat bekannt, berühmte französischSchauspielerin, 1760 zu Paris geboren, eine Schülerin der Mü>Preville, debutirte 177b in der tLoineäie ti'Äiicaise als Aialide imBafazet. Ähre ersten Rollen hatten nichts glänzendes. Doch dt-merktcn einige Kenner bald ihre natürliche Feinheit und Krazstund gaben ihr Hauptrollen, welche sie mit Beifall ausführte.Beaumarchais gab ihr endlich die Susanne in Figaro's Hochzeitund nun war ihr Ruf gegründet. Ihr Talent war ausgezeichnetund mannichfaltig. Sie spielte mit gleicher Vortrefflichkeit dieOoguerto coiii^es, Mcko. ste Volirisr im sscrer. bioe.
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im Erantstrope und eine Menge anderer Rollen, welche entwederGefühl oder Tiefe, Feinheit, Grazie, Natürlichkeit, Würde »derMischungen dieser verschiedenen Eigenschaften crfodern. Mit de»gasten Jahre verließ sie die Bühne, guf der man sie gern noch l°>»ger gesehen hätte. Ihr vortreffliches Herz, ihre guten Sittenihr feiner, gebildeter Geist machten ihre Unterhaltung höchst au-ziehend und ihren Umgang liebenswürdig, und ihr Hau« in Pari»wurde als eines der angenehmsten genannt, das auch alle durchGeburt und Geist ausgezeichneten Fremden gern zu befischen PMten. Folgender Zug wird von ihr erzählt. Im 1 . 1739 wunMdie Königin die Rolle der Kouvernaucs von Dem. Contat zu se-hen, obgleich diese Rolle nicht ihr Fach war, und ließ ste darum er-suchen. Es gehörten nicht geringe Fähigkeit und AnstrengungGeistes dazu, über 600 Verse in 24 Stunden zu lernen und »zustudiren. Doch es gelang ihr, und, ihrer Sache nun gewe,schrieb sie der Dame, welche ihr den Auftrag der Königin au grichtet: „Ich kannte bisher den Sitz des Gedächtnisses Nickn ! .weiß ich, daß er im Herzen ist." Dieser Bries, den die Königdrucken ließ, hätte der Verfasserin beinahe das Leben gekostet,ward in der Revolution ein Anklage- und Berhaftungsgruno! .
ste. Doch entging sie noch dem Sturme. Kurz vor ihremverbrannte sie, trotz des Widerstandes eines Augenzeugen,
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