CornEs Cornwallis
hatte, welchen Übeln Einfluß jede Unregelmäßigkeit auf seinen ÄiMhabe, beschränkte er sich auf die größte Mäßigkeit, von derer«!wieder abwich. Er erzählt die guten Wirkungen davon in sei«»Buche.- Bon den Bortheilen eines Nüchternen Lebens. Zwar Mdie Vorschriften Cornaro-s nicht auf alle Naturen anwendbar, ai«rseine allgemeinen Grundsätze werden sich stets bewährt sind»!Seine Krankheiten verschwanden nach und nach, und machten e«festen Gesundheit, verbunden mit einem Gefühle des Wohlbchdens und der Zufriedenheit, Platz, die er bis dahin nicht M»chatte. Außer dem genannten Werke schrieb er noch drei anst;Abhandlungen über Scnsclbcn Gegenstand. In seiner Schrift ütrdie Geburt und den Tod des Menschen, die er in sei«»ygsten Jahre verfaßte, entwirft er von sich selbst folgendes E«Malde: Ich bin gesund und wohlauf, wie Man es mit 25 Ahmist, ich schreibe täglich stehen oder acht Stunden, die übrige Bgehe ich spazieren, unterrede mich, oder wohne einem Coden!«bei. Ich bin heiter; alles, was ich esse, schmeckt mir. Äiel«Phantasie ist lebhaft, mein Gedächtniß stark, mein Urtheil Bund was in meinem Alter Verwunderung erregt, meine StiMstark und wohlklingend. ,
Cornelis (Cornelius), ein berühmter 'niederländischerAl-ler, geboren 1562 zu Hartem, lernte bei dem jungest Peter Wsens, wollte dann eine Reise , durch Frankreich nach Italien ivchen, kehrte aber schon zu Rouen wegen der Pest wieder,;«»'und gistg nach Auvergne, wo er unter Peter Porbus und ÄgidÄCoignet arbeitete. IM Jahre 1583 ging er wieder nach HarMund" trat zuerst Mit seinem großen Gemälde, die Borstest!des Schießhauses, auf, welches seinen Ruf gründete. Dmcamps Nennt es -,,vom Genius, der Geschichte entworfene Mniste." Er erhielt nun viel Arbeit und viel Beifall. Im ZVissyK. legte er mit Carl van Mander in Hartem eine Malerst«"mie an. Seine Gemälde, obgleich sehr zahlreich, sind dochweil die Flamänder sie äußerst hoch schätzen. Da er die Adtm«nicht in den Originalen hatte studiren können, so arbeitest«nach wohlqelungeneN Abgüssen. Er malte im GroßenKleine», Geschichte, Portraits, Blumen, und vorzüglich Mythosgieche Stücke. Er ist ein richtiger Zeichner, treuer Nächbildner«Natur, und hat ein lebhaftes, gefälliges Cvlorit. Die wiener wdresdner Gallerien enthalten einige seiner Werke. I. Müller, k-Golzius, Saenredam. L. Kilian, Matham, von Gehn u. ni< -haben nach ihm gearbeitet. Ek ist 1ÜZ8 gestorben. , ^
-s-Cornwalllis (Charles, Marquis von), geboten im All73l, betrat sehr früh die militärische Laufbahn. 2 m 3 >ward er Capitarn der Infanterie, und drei Jahre nachher««tant des Marquis Granby, in dessen Gefolge er bis Z"
Krieges in Deutschland war. IM I. 1764 ward er ^ersti«nant, und das Jahr darauf erbte er nach seines Vaters >6° « ^Titel eines Grafen von Cornwallis. Im I. 176Z "nan-.-«der König zu seinem Kammerherrn und Adjutanten; ^ ^erhielt er das Commando des Zsssten Linien - Jnfanteriereg .Im I. 1763 verheirathete er sich mit Miß Jenes, einer ^reichen Dame; er erzeugte mit ihr einen Sohn und eineBr:m Ausbrüche des amerikanischen Krieges ward erRegimente dahin beordert. Seine Gemahlin, die rhn n -
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