6io Lyclus
ten, verloren gegangen; wenn wir aber den alten Kunstrihim huglauben, so ist ihr Verlust in ästhetischer Hinsicht weichn ji ei,beklagen. Die Gemeinheit dieser cycljschen Dichter ward bald jia bi,Sprichwort, und Horaz unter andern tadelt ihre historische«! unprosaische Weitläufttgkeit. (6irc:> vileni pLUllumque orde» rernorari.) Von diesen derben Cyclen ist drittens der epische ich m,oius oder Canon verschieden, welchen die alerandrinischen Er»» damatiker, LristarchuS Und Nristophanes von Byzanz, unter!« wvornehmsten Epiker» festgestellt haben, in welchen sie der Mb» h-sität wegen Nur den Homer, den Hesiod, den Pisander und j>« Änyafis (Dichter von Herakleen) und den Antimachus (Dichter«i d>ner Lhebaide) aufnahmen. bb. ka
'CyclüS heißt wirtlich übersetzt der Kreis; daher auch ich degleichförmig wiederkehrende Reihe derselben Begebenheiten, l« Zesolchen Reihen oder Cyclen beruht die ganze Chronologie «>i nainsbesondere der Ca linder. Unser gemeines Sonnenjahr, is ka
durch die jedesmalige Rückkehr der Sonne zu demselben Pu>E iy
der Ekliptik bestimmt wird, enthält bekanntlich 52 Wochen »>> Ni
1 Tag, das Schaltjahr noch einen Tag mehr. Mithin rann n M
verschiedenen Jahren derselbe Jahrestag nicht auf demelben N» ss!chentag fallen, sondern da z. B. das Jahr 1314 mit einem S»» J>
abend begonnen hat, so fing 1315 mit einem Sonntag, i8ib«i «r
einem Montag, 1317 aber, weil ein Schaltjahr vorher ging, in» w
mit einem Dienstag, sondern mit einem Mittwoch an. M> sch
man bloß nach gemeinen Jahren, so würde offenbar von 7 ch
Jahren jedes Jahr wieder mit demselben Wochentage anka»-«- Hwie das 7te Iaht vorher, oder wie man sich auch ausdrücken ka»es würden nach 7 Jahren die Sonntag-buchstaben (s. d.M !Uin derselben Ordnung zurückkehren. Weil aber alle 4 Jahredes gemeinen ein Schaltjahr einfällt, so kann jenes erst»»
4x7 oder 28 Jahren Statt finden. Eine solche Periode 00» «Jahren beißt Sonnencirkel und dient dazu, den Wochemst ^des ersten Tages im Jahr« zu finden. Dazu ist bloß nöthign ---wissen, mit welchem Wochentage ein bestimmtes Jahr angeEhabe, und dann ein Täfelchcn'für den Anfangstag der 27 lE"'den Jahre zu verfertigen. Nun pflegt man den Anfang des -
nencirkels auf das yte Jahr vor Christi Geburt zu setzen, «>ches ein Schaltjahr war und mit einem Montage anfing. '
langt man also zu wissen, was für ein Wochentag der ReuMtag eines gewissen Jahres unserer Zeitrechnung ist, so M » ,y zu der Jahreszahl zu addiren und alsdann zeigt der der ^ >>
fion dieser Summe durch 28 bleibende Rest an, das nue»'
Jahr der Sonnenperiode das gegebene ist, worauf daS ovenwähnte Läfelchen den Tag gibt, mit welchem eS anfangt. ^ 0
Rechnung gilt aber allgemein nur für den julianischen v ^der, im gregorianischen wird sie dadurch unterbrochen, ^in 400 Jahren dreimal das letzt« Jahr eines Jahrhundert» ^Schalt-, sondern ein Gemeinjahr ist. Jene Rechnung w>r° ° ^
den Wochentag nicht für den ersten Tag des Jahres amMn, > ^
dern von 1532 (die Zeit der Einführung des gregorianischlenders) an bis 1700 für den Uten, von 1700 bis r8oo s" , ^I2ten, im ryten Jahrhundert für den izten Lag des >0 ^
0. s. w., worauf man dann bis zum NeujahrStage zmi ^ >
»In hat. W»It bequemer ist eS daher, für den Anfang ein