Daltvn
DamaScenus
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ßeke Publikum durch seine reichhaltige Zeitschrift der schwedischeArgus (1733—24), aber noch mehr durch seine geistvollen Poe-sien, namentlich Satiren (1729) , durch ein herrliches Gedichtauf die schwedische Freiheit (1742), viele Lieded, Epigramme, Fa-beln, (Die beste Ausgabe seiner poetischen Werke — poetlest»Lidsten, sst Stockholm 1782, 83, 8< in 2 Bänden erschienen.)Ein gleiches Verdienst erwarb er sich um die kritische Behandlungder Landesgcschichte (Luea Ilistes stietoris. Stockh. 1777, 8Voll. 4.), weßwcgen er auch zum Historiographen des Reichs er-nannt wurde (1755), so wie er auch an der Stiftung der Akade-mie der schönen Wissenschaften durch Ulrika Eleonora (175z)Antheil hatte. Dieser Mann war geb. auf der Probstei Winbergain Halland 1705, und starb als schweb. Hofkanzler 176z. — S.seine Gedächtnißrrde von 01. Oslsins, Stockh. 1764-
-sDalmatien. Nach den großen Ereignissen im Jahr 1314nahm Österreich wieder Besitz von Dalmatien. Die vorzüglichstenStädte sind Zara mit 8000, Spalatro mit 14,000 Einwohnern.Zu Dalmatien wird noch der ebenfalls unter österreichischer Herr-schaft stehende, obdr eigentlich zu Albanien gehörende Distrikt vonCattaro, der in bogenförmiger Gestalt um den Meerbusen gleichenNamens liegt, gerechnet. Der berühmten Buchten (stoorste älLattaro) sind dreizehn, welche den sichersten Hafen im adriatifchenMeere ausmache», und mahlerische Ansichten gewähren. Die Be-völkerung des ganzen Distrikts wird auf 39,000 Seelen geschätzt.Die Einwohner find vortreffliche Seeleute, aber ebenfalls zurRäuberei, besonders auf dem Meere, geneigt; zu Lande sind siedurch ihre Entschlossenheit und Keckheit die gefährlichsten Feindeder Türken in dieser Gegend. Darstelle, graue und ganz un-fruchtbare Kellengebirge von Montentzgro umschließt bogenförmigeinen Theil der Provinz. — Der türkische Antheil von Dalmatien,welcher sich von Bosnien bis Albanien erstreckt, enthält die Land-Uasr Herzegowina mit der Stadt dieses Namens, und die StädteSeardona und Lrevigno.
^ Dalton (John), ein berühmter Physiker und Chemiker zuManchester, rvelchtr viele wicktige Versuche, z. B- über die Erpan-sivtraft der Dämpfe, angestellt, und mehrere wichtige Schriftenherausgegeben hat, z. B. kürzlich ein System der chemischen Phi-losophie, auch ins Deutsche übersetzt.
Damascenus Joannes (Joh. von DamascuS, auch Johan-nrs Chrysorrhoas), Urheber des ersten Systems der christlichen Thco-M in der morgenländischen Kirche, oder Stifter der wissen-Ichastlrchen Dogma rik. Er versuchte nämlich zuerst die in dergriechischen Kirche bisher bloß auf Veranlassung kirchlicher Strei-tigkeiten im Einzelnen bearbeitete Dogmatik als ein Ganzes,gegründet auf Vernunft und Bibel, systematisch darzustellen. Sei-ne Auseinandersetzung des orthodoxen Glaubens in 4 Büchern hat-en griechischen Kirche ein classtsebes Ansehen genossen. Auch^r,eb er eine Dialektik nach aristotelischen Grundsätzen, eine^Achtung Philosophischer Stellen au- ältern Schriften in alpha-A''wrr Ordnung u. a. Dse beste Ausgabe seiner griechische«»!,> , Ä P- Mich. Löquien. Paris 1712. 2 Voll- kol.
.^^"s Bibliothek der Kirchenväter 8- Lhl. S. 246. —-«r stand zuerst in Diensten bei einem Califen, wurde aber dann