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Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Damast

Dampfbvvt

Mönch im Klöster Saba bei Jerusalem, und staub um 76a. '8rist mit Nic 0 lauS von Damaskus nicht zu verwechseln.

"Damast nennt man einen künstlich gewebten Zeug, dessenGrund ein glänzender Boden ist, in welchen man Ranken, Blu-men und Figuren einwebt. Anfangs gab es bloß seidne Damast«,nachher machte man sie aber auch aus Leinen und Wolle, daher z.B. damastenes Tischzeug. Nach Einigen soll diese Art zu webe»von den Babyloniern, nach andern aber später v»n den Einwoh-nern zu Damascus erfunden worden seyn: letztere Stadt hat ihlzum wenigsten den Namen gegeben. Die eigentlichen Damaste sindnur von einer einzigen Farbe: werden sie bunt gewebt, so verän-dern sie Namen und Einrichtung, und werden französisch ras <i-O'cile (Cäeilien-Rasch) genannt. Zu dem seidnen Damast«gehört auch der Damast von Flor oder Gaze, den inan bereits seitverschiedenen Jahren verfertigt hat. In den neuern Zeiten hab»zuerst die Italiener und Holländer diesen Zeug gearbeitet und nochim siebzehnten Jahrhunderte erhielt man ihn nur aus Italien, be-sonders aus Genua. Die Franzosen folgten aber bald nach, undmachen jetzt bessere, als die Italiener. Auch aus Indien und Chinabekommen wir Damast, den die Engländer besonders gut nach-machen. Jetzt wird dergleichen auch in Deutschland in großerMenge verfertigt. Nach den drei verschiedenen Arten, wie er i"Deutschland gewebt wird, theilt man ihn in holländisch«»,französischen und italienischen Damast ein. Lg-

Dämmcrungskreis heißt in der Naturlehre der Kreis,welcher die Gränze der Dämmerung bezeichnet und gewöhnlich i"einer Tiefe von 18 Graden unter dem Gesichtskreise mit diesemgleichlaufend beschrieben wird.

Dampfboot, (engl. Steam - sioar) ei» Fahrzeug, welch«!statt der Segel oder Ruder ein Rad mit Schaufeln, oder eigentlichzwei, an den beiden Enden einer Welle angebrachte Schaufeln hat,die in das Wasser reichen, und die Stelle der Ruder vertreten.Durch die in der Mitte des Schiffs oder Notes angebrachte Dampf-maschine wird dieses Schaufelrad in Bewegung gesetzt und erhalt«».Die Kraft dieser Schaufeln macht, daß das Schiff sich weit schnel-ler fortbewegt, als ein gewöhnliches Packetbodt. Selbst gegenWind und Fluth kann ein solches Fahrzeug 4 englische Meilen >»einer Stunde zurücklegen; bei günstigem Winde geht es noch vier-mal schneller. ES kommt aber freilich bei der Einrichtung einesDampfbootS sehr viel auf die richtige Stellung der Schaufeln, «mdas gehörige Einsenken derselben ins Wasser, und auf die LeitungdeS Fahrzeugs überhaupt an. Der Erfinder des DampfbootS >>>ein Landsmann des unsterblichen Franklins, Robert Fulron (s-Act.). Das erste Dampfboot wurde, nach seiner Angabe, i

New-Uork er^aur, und lief daselbst am Zten Octobcr 1807 vom Stape .

Seitdem ist diese Art Fahrzeuge, die in einem von so vielen schilt-bar.-n Flüssen durchschnittenen Lande, wie Nordamerika ist, »dem orößten Nutzen sind, außerordentlich vervielfältigt worden,

»:e sind auf dem Hudson- und korenzo, Flusse, dem Delamn-,-Ohio, Milsisippi und andern Flüssen allgemein im GeeraSelbst auf den Fahren, mit welchen man in Amerika uoer .Flüsse setzt, hat man die Dampfmaschinen angebracht. i,

her, im I. »7«)«, zeigte Elarke zu Leith in Schottland ""welches durch Dämpfe fortgetrieben wurde. Einige Zerr n -