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Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Dampfmesser. Däneckark. 625

genommen/ daß Zoo in einer Stunde auf der fresse gedruckt wer*den. Die einfache Maschine ist drc wohlfeiste; die zweite eignetsich am besten für eine Zeitung von bedeutender Auflage; die com-xietiiiK rrisciline ist für den Bücherdruck und für den, der sicherist, genug Arbeit zu haben. Die bedeutenden Kosten, welche er-fodert werden, Um eine solche Maschine herzustellen, vielleicht aucheinige Besorgniß wegen der ausdauernden Wirksamkeit des Mecha-nismus - mögen die weitre Ausbreitung dieses Verfahrens bis jetztnoch ausgeheilten haben. Die aus der Druckerei der riinesgelieferten Arbeiten geben jedoch den sichersten Beweis vonder Vollkommenheit dieser Maschinen, die seit den ersten damitgemachten Versuchen sehr verbessert worden find. — Der Buchhänd-ler Cotta in Stuttgart hat einen der Erfinder, König- zu sicheingeladen, um für ihn eine Maschine zu bauen (1817). Auch harschon der Buchdrucker Strauß in Wien, wie es heißt, einedergleichen angelegt.

Dampfmesser, so werden verschiedene Vorrichtungen ge-nannt, durch welche man die Größe der Expansivkraft des Was-sers zu Messen sucht; s. Busch.

Dampfwagen. Der erste in Deutschland Nach dem engli-schen Modell gefertigte Dampfwagen ist seit dem Jahre 1816 inder königl. Eisengießerei zu Berlin vor dem Oranienburger Thoreim Gebrauch. Er bewegt sich in eisernen Geleisen ohne Pferde undmit eigner Krüft dergestalt fort, daß er eine angehängte Last vongo Centnern fortzuziehen im Stande ist.

Dandolo (Lndr.), Doge von Venedig, welcher im rgtenJahrhundert eine unparteiische und sehr genaue Chronik schrieb,»eiche bis 1280 ausführlich ist, bis 1Z42 im Auszuge existirt, ab-gedruckt im Nnrarorä Sorixc.^er. itsk. ss'.XII. Früher noch machtesich Heinrich Dandolo, ebenfalls Doge, welcher großen An-theil an der Eroberung Constantinopels (isoz) hatte, als Staats-mann und Krieger berühmt.

*Dänemark (das Land der Dänen — denn diese Bedeu-tung hat das nordische Wort Mark). Unter der Benennung Dä-nemark begreift man die Inseln Seeland, Fühnen, Langeland, Laa-land, Falster- Bornholm - Moen, nebst vielen andern kleinen In-seln, die Halbinsel Jütland und das Herzogthum Schleswig. Zudem Königreiche Dänemark gehören noch : die FarLer Inseln, Is-land, Grönland; in Deutschland das Herzogthum Holstein, und, seit iziß auch der größte Theil des Herzogthums Lallenburg. DebKönig von Dänemark besaß ehemals Norwegen und die Insel Hel-goland, mußte aber im Frieden zu Kiel (den roten Januar 1814)lenes an Schweden, dieses an die Engländer, welche diese Inselschön seit ldem September 1807 besetzt halten, abtreten. Däne-marks Nebenländer oder Besitzungen in den übrige» WelttheilenMb: In Asien die Stadt Trankebar auf der Küste Coromandel;in Afrika eine Niederlassung aus der Küste von Guinea, und in Weft-lndien die Inseln St. Croir, St. Thomas, St. Jean. Das eigent-' l>che Dänemark gränzt gegen Süden an Deutschland, und wirdhon diesem durch die Eider — den alten deutschen Gränzfluß imNorden — und die Levensau getrennt, gegen Osten an die Ost-ste, gegen Westen an die Nbrdsee — oder, wie sie die Dänen nen-! >>ei>, Westsee; gegen Norden wird es von Norwegen Und Schwe-

den durch das Kattögat oder den kodanischen Meerbusen, und durch! r«m>. r«e> (Ee»pl. Bb.) 40