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«her auf, als bis sie mit dem Christenthum« nach und »ach mildereSitten annahmen. Die Veranlassung dieser wichtigen Veränderungwaren die Kriege der Dänen mit den Deutschen. König Gorm ver-einigte (um das Jahr O20) Jütland mit Dänemark, und bracht!einen Theil der Sachsen und Wenden unter seine Herrschaft. Hein-rich I. bekriegte ihn deßwegen, und trieb ihn aus einem Theileseiner Eroberungen, erweiterte die Gränzen Deutschlands und er-richtetedic Markgrafschaft Schleswig. Harald!!., Gorms Sohn, griffdie Deutschen i'u Schleswig an. Kaiser Otto I. drang hierausin Jüt-land ein, stellte die Markgrafschast Ächleswig wieder Her, und nöthigteHarald mit den Seinigen das Christenthum anzunehmen (h4Ä.Euen 7.., des Vorigen Sohn, eroberte England, in welchem sei»Sohn Knut (wanuti der Große sich behauptete, der auch Rorwegelieroberte, und das Christenthum in seinen Staaten völlig einführttund befestigte (von roig — ioz6). Unter seinen Nachfolgern gi»t(1042) England wieder verloren, und Dänemark wurde mit Ror- ^wegen, unter dem Könige Magnus, vereinigt, aber 1047 wiederdavon getrennt. Die darauf folgende Geschichte Dänemarks stellt, °in einem Zeitraume von mehr als dreihundert Jahren, fast nichtsals innerliche Unruhen, und mehr oder weniger nachtheiligc Kriegemit den Nachbarstaaten auf. Nur unter Waldemarl. starb im)erhielt das tiefg-ssunkenc Reich wiedereinigen Glanz auf kurze Zeit.Margaretha, eine der berühmtesten Frauen der Geschichte, Tochterund Erbin des Königs Waldemar III. von Dänemark und Geweb- ^lin des Königs Hakon VHI. von Norwegen, die staatskluge Re--gentin beider Reiche, unterwarf sich durch die Gewalt der Waffe»(1Z88) das Königreich Schweden, und errichtete IZY7 zu Calwardie bekannte Union oder Vereinigung der drei nordischen Reiche,die aber bald zu großen Uneinigkeiten Anlaß gab. Schweden wurdebald wieder, und nach einer abermaligen, nur fünf^Jahre dauern-,den Vereinigung, im I. 1448 auf immer von Dänemark getrennt. ;Räch dem gänzlichen Absterben der bisherigen Regenten aus duFamilie der Skioldunger, wählten die Dänen den Grafen von Dl> ^denburg, Christian I., zum Könige (1448). Christian ist dn >Stammvater der seitdem in ununterbrochener Erbfolge regl'ercndeaköniglichen Familie, aus welcher auch Rußland und Schweden 1» neuernZeiten Regenten erhalten haben, und vereinigte Norwegen, Schles-wig, und Holstein mit der dänischen Krone. Einer seiner Rach-folaer, Christian III., theilte Schlesweg und Holstein mit sei«""Brüdern Johann und Adolph, welcher letztere der Stifter des Ha»- jses Holstein-Gottorp wurde, legte aber dadurch den Grün»zu langwierigen Famillenstreitigkeiten. Die Kriege, welche Dä-nemark nachher mit Schweden führte, waren für das erstere iwmssriachtheilig, sowie der dreißigjährige Krieg, an welchem Ehn-stian IV. Antheil nahm. Die Könige, welche bisher von der R»'tion gewählt worden, waren durch Wahlverträge (Han-iiaeswuiA)in ihren Handlungen sehr eingeschränkt. Friedrich, II-, der i»4auf den Thron kam, mußte sich noch härtere Bedingungen gef'.ukvlassen. Aber durch Unterstützung der Geistlichkeit und des Bürger-standes, welche auf dem Reichstage 1660 sich dem Adel widme-ten, erhielt er ein- ganz uneingeschränkte Regierung und das sp-recht in der Thronfolge, welches beides noch jetzt unverändert » 'steht. Der mit Schweden am Zten Juli 1720 in Friedrich»»»urchsass.ns Frieden, durch welchen der nordische Krieg auf