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Seite beendigt wurde, war vorthcilhaft für Dänemark, welchesvon dieser Zeit an länger als 60 Jahrs-, hindurch einer ununtcr-brochenen Ruhe genoß. In dieser Periode, unstreitig der glück-lichsten für Dänemark, wurden Handlung, Schifffahrt, Manufak-turen und alle nützlichen Künste und Wissenschaften ungcmcin ver-mehrt und befördert. Unter Christian VII. — geb. 1749, gest.1808 — wurden 1773 die bisherige» Streitigkeiten mit dem ^her-zoglichen Hause Holstein - Gottorp völlig beseitigt; Dänemark tratdie Grafschaften Oldenburg und Deimenhorst, welche es iüa>7 er,nor-den hatte, an Holstein - Gottorp ab, und erhielt dagegen denalleinigen Besitz von Schleswig und Holstein. Der jetzige König,Friedrich VI-, wurde in einem Alter von 16 Jahren für Majoren»erklärt, und am igten April 1784 seinem Bater zum Milcegcn-ten gegeben, succedirte aber erst nach dessen Tode im I. 18P8 alüKönig. In Folge einer mit Rußland geschlossenen Defenstval-lianz drang ein dänisches Armeccorps im September 1738 in.Schweden ohne Widerstand ein; aber auf die Vorstellungen Eng-lands und Preußens wurde zwei Wochen nach dem Anfange derFeindseligkeiten ein Waffenstillstand geschloffen, welcher bald nach-her diesen Feldzuq endigte, der dem" dänischen Staate sieben Mil-lionen Thaler gekostet hatte. Dänemark verbesserte seitdem seineFinanzen, und wurde dadurch in den Stand gesetzt, im I. 1792seine Neutralität zu behaupten, und den Zumuthungen der wider,Frankreich verbundenen Mächte, an dem Kriege gegen daffelbeThei!zu nehmen, sich standhaft zu widersetzen. Der Anfang des neue»Jahrhunderts wurde für Dänemark verhänanißvoll. Der Beitrirtzur nordischen Convention (im December igov) verwickelte es ineinen Krieg mit England, in welchem die dänische Flotte bei Ko-penhagen (den 2ten April lgoi) eine Niederlage erlitt. Weit un-glücklicher waren die Ereignisse im I. 1807. Am Lten August gingdie englische Flotte unter Nelson durch den Sund, die Feindselig-keiten fingen gleich mit der Kriegserklärung an, und am i7kenAugust wurde bei Copenhagcn ein für die Dänen nachteiliges See-treffen geliefert. Da die dänische Regierung sich weigerte, in dieFoderungen Englands zu willigen und seine Flotte bis zum. allDmeinen Frieden auszuliefern, wurde Copenhagen vier Tage langfürchterlich bombardirt (den 2—gten September), 400 Häuser ver-brannt und 2000 Einwohner getödtet. Am 7ten September ergabsich Copenhagen durch Capitulation, und die ganze ausgerüstetesegelfertige Flotte mußte den Engländern überliefert werden, diesie mit den kricgsgefangenen Seeleuten nach England führten. Ob-gleich d-x Dänen der Übermacht weichen mußten, so lieferten sie°°ch genug Beispiele von Heroismus und Aufopferung,; ihre Kano-nenböte leisteten mehr als man erwarten konnte, und der klein«««krieg wurde mit Ruhm und Erfolg geführt. Auch Helgolandund die dänischen Besitzungen in Westindien wurden von den Eng-^?°"n.in Besitz genommen. Der im I. i«c>8 im Febr. gegen Schwede»Mlarte und in Norwegen geführte Krieg war von kurzer Dauer,-vanemark schloß sich in der Folge immer mehr an. Frankreich an,und man hat ihm diese fortdauernde Anhänglichkeit, die doch auch inmißlich?» Lage des Landes ihren Grund hatte, nia-t ohneEttterkeit vorgeworfen (s. Betrachtungen über die Politik der dä>nssche Regierung iZiz). Die dänische Regierung suchte in derS»lge ihr Benehmen durch eine Proclamation vvm lüden Februar