Demiurg Demokratie 6»s
Per« genannt) in Syrien, »« er such 284 vor Christi Geburt,54 Jahre alt, starb. L. Demetrius H., König von Macedo^wen, Sohn und Nachfolger des Antigonus Gonatas und linke!des Vorigen. Als sein Vater, durch die Treulosigkeit der Mace,donier nach Griechenland fliehen mußte, brachte er einen HausenEoldalen zusammen und setzte denselben wieder auf den Thron.Nach dessen Tode regierte er 10 Jahre in stetem Kampfe mit oe»Gräazvölkern. Z. Demetrius l., König von Syrien, mit demBeinamen Soter (der Erretter), Sohn des S-leucus IV- Phi-lopawr, der ihn als Geisel nach Rom sandte.. Er verlor durchEchwelgecei und Weichlichkeit einen großen Theil seines Reichs,und blieb gegen Alexander Äalas, im I. 150 vor Chr. Geb.,welcher den Thron an sich riß. 4. DemetriuS II-, Nicator(der Sieger), des Vorigen Sohn stürzt den letzter», erobert dieVerlornen Lander von den Parthern wieder, aber geräth in ihreGefangenschaft. Nach seiner Befreiung regierte er noch 4 Jahre;«der sein Stolz veranlaßte Empörung und er wurde zu Lyrusvon einem Statthalter ermordet, iaü I. vor Ehr. Geh. Rochwichtiger als Letzterer ist g. der oben genannte DemetriuSPhalcreus (aus Phalerus), ein berühmter griechischer Redner,Schüler des Lheophrast, wurde macedonischer Statthalter vonGriechenland und Arckont (Zoy vor Chr. Geb.). Er verschönerteAthen durch prächtige Gebäude; die Dankbarkeit der Athenienser,welche er beherrschte, ließ ihm so viele Statuen, als Tage imJahre, errichten. Aber der erweckte Neid verdammte ihn zumTode und stürzte sie wieder um. Er flüchtete sich nach Ägyptenan den Hof der Ptolemäer. Durch seine Fürsorge wurde die Bi«blivtdek zu, Alcxandrien angelegt, auch, wie Einige sagen, diegncchiiche Überietzung der Bibel veranstaltet. Die Schrift überdie Elocution trägt wahrscheinlich nur seinen Namen. Er solldie Ungnade des PtvlemLus gefallen und in den District Buss-es verwiesen worden seyn, wo er sein Leben (247 vor Chr. Geb.)durch «inen Schlangenbiß endigte. 6. Demetrius (Dimitrie),s. Pseudvdeinetrier.
Demiurg, 1. so viel als Demagog (s. d. Art,); 2) Werk«werster, Künstler. So wird vorzüglich von den Alten der Welt«schopfer genannt.
^Demokratie ist diejenige Regierungsform, bei welcher da«selbst (d. h. sämmtliche Bürger zusammengenommen) diehöchste Gewalt ausüben. ES konnte dieses geschehen unMittel«sämmtlichen Staatsbürgern, und zwar durch Einhel-)'Akeit oder Mehrheit der Stimmen (dieses ist die reinea°er absolute Demokratie, welche in der Möglichkeit ein Undingflt und in ihrem Entstehen zur Anarchie führen muß, weil hierklÜ« "schied der Befehlenden und Gehorchenden ganz zusammen.IM, oder mittelbar, d. i. durch Repräsentanten (repräsenta-» , Demokratie). Die Demokratie finden wir als herrschendeder alterr Zeit, und vorzüglich kleinern Staaten angemes-Ihre Borzüge bestehen in der großen und aufopfernden Ba»"riandgliebe, welche dadurch erweckt wird, daß sie jedem,;!AEr ein Gefühl der Würd« und Unabhängigkeit durch die mög-Gleichheit derselben, durch die mögliche Theilnahme an derittlitflchen Berwaltung und durch die Pudlicität der letzten mit«