Deutsches Recht
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dein »an deutsch predigte uüd polemisirte (denn die Kanzelbe-redsamkeit ist fast der einzige Zweig der öffentlichen Beredsamkeitbei den Neuern ) und später die Wissenschaften in deutscher Spra-che bearbeitete nnd vortrug (seit Lhvmasius iöy4). Darum istauch der didaktische Vortrug der herrschend« in der deut-schen Prosa geblieben. Diesem zunächst ist der historische underzählende am meiste» von den Deutschen ausgebildet worden.Es genügt hier nur noch, die wichtigsten und geistvollsten der neu-er» Prosaiker der Deutschen, deren Werke classisch genannt wer-den können, anzuführen. Hierher gehören als eigentliche Stifterder neuen deutschen Prosa: Lessing, der große Theolog, Lor.Mosheim, Vater der Neuern deutschen Kanzclberedsamkeit (geb.Iäy4, st. i?5g), und seine Nachfolger» Jerusalem, And. Cra-mer, Epalding, Zollikofer, Teller, Sturm, Rein-hard, Sock, Haustein, Ribdeck, Stolz, Löffler, Am-men, Marezoll, Schotter, Beillodter, Schuderoff;ferner ein Winkelmann (st. 1762)» Justu« Möser (st. 1794),Helf. Pet. Sturz <st. 177c»), Dusch, Casp. Lava ter (ixot),M. Hetnse, Georg Förster (s. d. Art.), Lichtenberg, vonZimmermann, Engel (st. IMS', Moriz, Sulzer (st.I 77 y). Thom. Abbt (st. 1776), Garvc (st. 1798), MosesMeodelsohn (st 1763), MusäuS, Wieland, Herder,vorzüglich aber>GLthe, von Thümwel, Klinger, die Gebr.Schlegel, besonder« A. W. Schlegel, in der Geschickte Spitt-ler, Heeren, Eichhorn, Henke, Müller, Joh. N. Lvigt,^Kiasselt, Schiller, Woltmann: in dem philosophischen Vor-trag Kant, Heldenreich, Fichte (Reden an die deutsche Na-tion, Muster kräftiger Beredsamkeit), Schell ing (z. B.Rede überda« Verhältniß der Natur zur bildenden Kunst), Fried. H-inr:^ ac 0 bi, der wahrhdst populäre Matth. Claudius, Boß v. A.;»s der eigentlichen Rede: Gedike, Niemeyer, Jacobs,Echleiermacher, Delbtück, ja selbst in der Bearbeitung spe-cieller wissenschaftlicher Gegenstände Feuerbach, Zschariä, inder Schilderung der Natur von Humboldt, und im kleine»Matthissvn. 1 -.
Deutsche« Recht ist zu unterscheiden von dem in Deutsch-land geltenden Reckte, wozu auch z. B. das römische gekört,ul» beruht auf Gesetzen (z. B. Reichsgesetze, Landetzgesetze, Sta-oder Gewohnheiten, und besteht in dem deut-Privatrechte, und insbesondere dem deutschen Lehnsrechte,„"^»rechte (vorzüglich dem protestantischen); ferner in dem^ENtliche» Rechte «der dem deutschen Staatsreckt im engern Stn-. in ein Staatsrecht des rheinischen Bundes überging),
> Polizei- und Criminalrechte der Deutschen. Wie
^ das deutsche Recht auszubilden strebt, sehen wir a»
Ecsetzgebungen der deutschen Länder, dem preußische»
' r» v» dem österreichischen und daher,scheu Gesetzbuch« u. a.,^'ldung die philosophische Rechtslehre und Politik vielhaben. Namentlich zeigt sich letztere« im ntucrn Cci»ist dieses der glänzendste Theil der deutschenLck _ss"denr; denn im Civilrecht haben die deutschen Juristender ^ historischen Wissen, Erklären und Anordnendes Reckt« (namentlich de« römischen und neuerlich
französischen) begnügt..
kono. k,r. (Lllppl. Bd.) ^