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,«ch diejenige Anficht, welche die Möglichkeit «in» systematischenErkenntniß des Wesen« der Dinge (die objective Realität unsererAkenntniß und da« Daseyn objectiver Kriterien der Wahrheit)dibguptit. Der Dogmatiker, d. i. der, welcher jene Methode»der Philosophie befolgt, glaubt mithin» daß eS philosophischeLätze gäbe, denen an si ch objective Gültigkeit zukomme (f. Dog-ma) und aus welchen man durch Unterordnung, und folgerechteWeitung eine Einsicht in dar Wissen all» Dinge entwickeln könn«.Hikdurch bekommt der Ausdruck Dogmatiker und dogma-tisch noch eine doppelte Nebenbedeutung, so daß man unter jenemtiaen Lehrer versteht, der theil« gewiss« Grmidlehreu als un trüg»,sich und apodic tisch gewiß (daher auch mit Anmaßung) be-,hauplet, und unter dem dogmatischen das, was mit apsdictischer.
! Slwißheit oder als untrüglich behauptet wird, theils den Dogma-Mr den nennt, der zu den Definitionen, Eintheilungen und We-! meisen, als den Formen des Verstandes und mithin zu der Evn-! lttsuenz der Systeme ein unbcgränzres und übermäßiges Vertrauenhigt, als könne schon durch ihre richtige Anwendung, in Bezie-,t»»g auf das vorausgesetzte allgemeine Princip, eine lebendig«
> Ansicht in die Natur der Dinge erworben werden, und dogma-tisch, was ei» solches System betrifft. Dem Dogmatismus>« der Philosophie, welcher überhaupt oder aus willkürlichenMd ungepr üften Grundsätzen eine Ansicht über das Wesen derDinge systematisch zu entwickeln sucht, und daffeltk apriori zu er»ün»en glaubt, entgegengesetzt ist theils der Skepticismus.(st d.«ll.), welcher die objective Gewißheit menschlich» Erkenntniß,Imrnt dem Besitz objectiver Kriterien der Wahrheit überhaupt und"ichm auch die Realität der philosophischen Systeme laugn» oder"Mifelk, theils der KriticiSmus (oder die kritische Methode),sicher von einer Prüfung der geistigen Vermögen, und Aufsu-Mg der Principien zu dem dadurch Begründeten fortgeht, oderdu der kanffsche (mit welchem er nicht zu verwechseln ist) be-,Mlet, daß der Mensch nur die Erscheinungen, nicht dieMe »n sich zu erkenne» vermöge, mithiu seine Erkenntniß bloß»«Mive Gültigkeit habe, über das Wesen der Dinge n xrioii ab»mit Elwißheitnicht« bestiminen könne. L.
„ Dahin (Ehnstian Wilhelm von). Dieser durch Grundsätze,i»>d Verdienst gleich ausgezeichnete Staatsmann und Ge-M mrde geboren zu Lemgo den Uten Decemb. 1751. Sein
N», ^ lutherischer Prediger, und sein späterer Le
, En sch in g, war es, der ihm vorzüglich Lied« zur alten"nslößre; auch ward er von diesem in der englischenunterwiesen, deren classische Schriften er fleißig laö. DiesEindruck, den die Werke der damaeS aufblühenden schönen,L^ur der Deulschr» auf ihn machten, gaben seiner vsrherr-sü» Neigung zur Geschichte eine höhere Richtung, wobei ihn-"vorzüglich gutes Gedächtniß unterstützte. Von Michaeli r?üc)er i» Leipzig die Rcchtsgclehrsamkei't, doch dabei mit Bor-° Mlosophi«, Geschichte und alte Literatur. Außer Gelle» undd-rWirkte an» meisten auf seine Bildung Garve ein. Böhme! rwLehrer im Sraatsrecht und in der Reichcgeschichte. Sei-> ", Göttingen zmn akademischen Lehrer im histo-
i «»L «Fache zu bilden, störte im Mai 1773-«»» Ruf^ -oerlrn, »y» er Lehrer d.-r Pagen.des Prinzen Ferdinand,
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