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Bruder- des Königs, wurde. Mein diese Stelle war seinen Siu,dien hinderlich; er legte sie daher nach sechs Monaten nieder, bliebjedoch in Berlin, wo ihn Büschii'g zu literarischen Unternehm«»,gen aufmunterte, unter welchen seine Übersetzung von Joe'lSteifen nach Indien und Persien, nebst Zusätze» vs»ihm-, die wichtigste war. Ostern 1774 ging er nach Abklinge»,wo tr außer Pütter's, Böhmer s, Galterer's, Schlözer's und Hey-ne - Unterricht, vorzüglich die Bibliothek benutzte. Unter sein»schriftstellerischen Arbeiten war seine Geschichte der Englä»<der und Franzosen im westlichen Indien (Leipzig,177k) die wichtigste. Er konnte sie nicht fortsetzen, da er den imOrt. 1776 von Schliefen erhaltenen Ruf als" Professor an batSarolinum zu Kassel annahm. Er ward zugleich Lehrer bei demneuerrichteten Kadettencorps und erwarb sich in seinem Berufe Ach,t»ng und Beifall. Auch gab er hier mit Boje, einem Prwatge-lehrten in Gdttingen, das mit Beifall aufgenommene deutsche!Museum heraus. Die Geschichte des östlichen Asiens war da.-lMals sein Hauprstudium, und es erschien von ihm, aus den nschüufgefundenen Original - Handschriften, des aus Lemgo gebürtig»/-Kaempfer Reise nach Japan. Im Novemb. 1777 trug ihmder preußische Slaatsminister von der Schulenburg die Stelle <i»!iHofmeisters bei dem. iweiten Prinzen des damoligen Kronprinz»an. Dohm ging, nach Berlin, und wurde dem großen Friedrich/vorgestellt, allein er lehnte jenen Antrag ab, und bat um er'neN -1stellung im auswärtigen oder Finanzdepartcment. Da keine Sttlkeben für ihn offen war, so ging er nach Kassel zurück, wo erjcdechMit dem Minister von Herjbcrg in schriftlicher Verbindung blüiAuf dessen Empfehlung wurde er im November 1779 in preustWStaatsdienste berufen, und bei dem Departement der auswärtig»Angelegenheiten mit dem Eharakter eines KriegSraths und gehenmen Secretärs, auch Archivars angestellt. Hier arbeitete er M-züglich in deutschen Reichssachen; auch hatte er einen Theil d»Hau« - und Staatsarchivs unter seiner Aussicht. Wie er sich hüt ^unter Herzbergs Augen und ,'m Umgänge mit diesem vortrefflich» 'Staatsmanne, auf demselben Wege, den dieser selbst gegang» jwar, zum Geschäftsmanne gebildet, bekennt der edle Dohm sE iin der Borrede des ersten Bandes seiner Denkwürdigkeiten. AM -den wichtigen laufenden Geschäften lernte er die Begebenheiten d«Vorzeit mit urkundlicher Gründlichkeit kennen. Insbesondere nahmer an den Arbeiten Antheil, welche gegen Österreichs Absicht, ÄNern durch Tautch zu erwerben, gerichtet waren, und durch wM' ,zuletzt der deutsche Fürstenbnnd gebildet wurde Herzberzf hat» lnämlich m>t dem lebhaftesten Eifer ein neues politisches Systemfür Preußen fest zu gründen gesucht, nach welchcm die deutsch!Freiheit und Verfassung an Preußen einen kräftigen Beschützer fa»> >dsn, Deutschlands und Preußens Interesse aber innigst mit eist-ander verwebt seyn sollten. In dieser Zeit gab Dohm, ausseiner Geschichte des bayerschen G r b fo lg esttei ks (Fraun-u. Leipz. 1^79. 4.', zwei Sta tsschriften heraus, die erste WUder danzig r Irrungen, die zweite zur Vertheidigung des Furmbundes. Auch ericl'ien im I. 1781 von ihm sein berühmtes,viele Studien vorbereitetes Werk über die bürgerlicherebesserunq der Juden, wozu ihn Mendelsohn veranlaßt ha -ES traf gleichzeitig mit Kaiser- Joseph lk- Reformen in NM