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Dominique Draht
Haupt, und für Amerika insbesondere, in der Folge noch hervorge-hen möchten. V-VI).
stDominkque, Dominica. In dem letzten Friedensschlüsse(d. Zo. Mai'i8!4) wird diese Insel gar nicht erwähnt, sie scheintalso noch im Besitze der Engländer zu seyn. Noch wehen eingeborneWilde oder Carakben daselbst. Im Jahr 1788 betrug die Anzahlihrer Bewohner 1236 Weiße, 75 freie Neger und 14,967 Neger-sclaven.
Dominiren wird in der KrkegSsprache von einem über eineganze Gegend erhobenen Orte gesagt, z. B. die Festung domimrt(beherrscht) die Stadt, hie Festung kann die Stadt bestreichen.
Domino, ehedem eine Tracht der Geistlichen im Winter, dienur über die Schulter reichend, den Kopf und das Gesicht vor derWitterung schützte; gegenwärtig eine Maskentracht für Herrenund Damen, bestehend in einem langen seidenen Mantel mit wei-ten Ärmeln.
-j-Dörnberg. Ob Dörnberg nachher in Spanien gegen dieFranzosen gefochten, wissen wir nicht. In dem russischen Krieget8ir ging er mit andern englischen Officieren nach Rußland undwurde mit einem diplomatisch- militärischen Charakter bei derwktgensteinschen Armee angestellt, In den Jahrbüchern des Jah-res 181Z steht sein Name glänzend eingeschrieben. In demselbenschwang er mit der deutschen Legion sein kühnes Schwert sirDeutschlands Freiheit, und setzte an mehrern Orten der freche» ^Übermacht den ungebeugten Muth des deutschen FreihcitssinnS ent-gegen, vernichtete bei Lüneburg »813 das morand'sche Corps, mdstand zuletzt vor Thionville. Arndt sang von ihm das MiLied'vom Dörnberg.
Drachtna, Drachme. Bei den Griechen i, eine Münze un-gefähr 5 Gr. 44 Pf. betragend; hundert machen eine Mine; 2. ei»Gewicht, ungefähr ein Quentchen ri^ holländische Aß betragend.Bei uns ein Lpothekergewicht, ein Quentchen betragend, und durchz bezeichnet.
Drakenborch (Arnold), ein berühmter holländischer Philo-log. Er war 1634 zu Utrecht geboren, besuchte die GynuwMseiner Vaterstadt und zu Lingen, begann 1699 zu Utrecht seine aka-demischen Studien, welche der Rechtsgelehrsamkeit gewidmet wa-ren, und ward 1707 Doctor der Rechte. Nachdem er noch«"Jahr in Leiden studsrt und ein« Reise nach Frankreich gemachthatte, erhielt er bei seiner Rückkehr nach Utrecht 1716 di« Pro-fessur der Geschichte und Beredsamkeit am dasigcn Gymnasi««-velche sein ehemaliger Lehrer Peter Burmann bekleidet hatte, »»»
!« Jahr 1740 auch das Bibliothecariat. In diesen Amtenr umWürden starb er am 6ten Jan. 1743. Außer einer Abhandln«»äs prsetootis nidi (Utrecht 1700, 4. und Bayreuth, mit demoen des Verfassers von Kapp 1787, 8. wiederum herausgegeben-iieferte er Ausgaben des Livius (Leiden 1738—46- 7 Bände-4.) und S i l i u s I ta l i cu s (Utrecht 4717,), welcheSeiten der sorgfältigsten und genauesten Kritik und der «esl-^prachkunde, weniger von Seiten des Geschmacks, allgemein'vo erhalten haben. .-walken
Draht, Drahtzieherkunst. Die Kunst, aus^sinne Fäden zu mache», die man Draht ncnpt, ist seht «»-
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