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Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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746
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746 Encyclopädie

Leu, um einen ankern Regenten oder eine andere RegierunzSfsra,einzuführen, oder auch den Maßregeln' einer Regierung inSbest»-dere entgegenzuwirken. Letzteres wird insbesondere Aufruhr ge-nannt (s. die Art. Aufruhr und Revolution.)

*Encyclopädie. Dies zwar aus dem Griechischen gebildete,aber den Griechen (welche dafür ky-xi-xX-s« «»

«>.«, auch sagten) in dieser Jusammeiis«,

tzung fremde Wort bezeichnete ursprünglich den Inbegriff undKreis aller derjenigen Kenntnisse und Fertigkeiten, in welchem dualte Welt die Bildung eines freigebornen Menschen umschloß (- 1 -too likersles der Rdmer; s. d. Art. freie Künste). Später-hin wurde dieses Wort vom Leben auf die Wissenschaften überge-tragen, und von jeder zusammenhängende» Übersicht sowohl dergesummten Gebiets menschlicher Wissenschaft (Universalcncyclopi-die) a!S auch einzelner Felder derselben (Partikular- oder Per-tialcncyclopädie) gebraucht. Doch unterscheidet man die ency-klopädische Darstellung der einzelnen Wissenschaften, welch«aus einer kurzen Zusammenstellung der Hauptgrundsätze oder derwichtigsten Gegenstände derselben besteht, von der Encyclopä-die einer Wissenschaft oder der Wissenschaften, d. i. eine wisse»-schuftliche Übersicht über den Inhalt derselben. Erstenwäre eigentlich nur die kürzer vorgetragene Wissenschaft selbst.DaS Bedürfniß einer solchen Übersicht wurde schon in frühern Zei-ten theils zum Behuf einer nach festen Prinzipien anzustellend«»Ausbildung der Wiss nschaften unter sich, theils auch zur Erleich-terung des AufsinbenS einzelner Notizen immer fühlbarer, jenitfesich die Begriffe und Kenntnisse mehrten, und in dieser doppelte»Rücksicht wurde sie bald in systematischer, bald in alphabetischerForm abgefaßt. Der Geist des SammelnS Und Compilircns, wel-cher in der alexandrinischen Schule herrschte, führte bald auf ent-ferntere Versuche dieser Art hin, und auch bei den Römern lie-ferten Varro und Plinius der ältere (jener in seinen verlorns»Schriften rerurn kiumansr. er <livin»r»rn untigiuroee« und ZU'eiplinki-uili libri IX, dieser in seiner ilistoria äh»Ü'

che Werke. Auch die spätern Sammlungen der Griechen Stobäniund Suidas, und vorzüglich des MarciaiiuL Capalli L-n-iiico" >»neun Büchern, welches »m Mittelalter häufig gibraucht und M-fen wurde, können hieher gezogen werden. Unterdeß waren ««» simmer nur noch Vorarbeiten. Der Ruhm, mit Bewußtseyn 8»' !cyclopädien unternommen zu haben, gebührt dem Mittelalter, wenches mit eisernem Fleiße nicht nur eine beträchtliche Menge »»»Encyclopädien einzelner Wissenschaften (8umnmo, auch Speow»genannt; z. B. die kurrimr tlieoloßstca des Th. v. Aquinum u»unzählige andere), sondern auch eine Üniversalencyclopädic liefert ,wie sie noch nicht gesehen worden war. ES war der wackere u»unverdrossene Dominicaner Vincenz von BeauvaiS (LellovaconsM-weicher um die Mitte deL izten Jahrhunderts die ganze Summvon Kenntnissen des MitkelaltcrS in einem Werke von betrawlicher Größe (Lpooilnm iiirrorisle, natuialo, äoetninale, ,chsm ein Ungenannter wenig Jahre später ein Zxecutuni mor-in gleicher Form beifügte) in wörtlichen und treuen AuSzugenden Werken der Schriftsteller selbst darstellte — -in wahrer SM»für die literarische Charakteristik der Mittelalters, und sew>mehrfacher wissenschaftlicher Rücksicht (z. B. der profane»