Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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748
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748 Encyclopädie (französische)

pädien sind in England eine Menge kleinerer von Wat^on, Williä,Kendal rc. erschienen. Die Italiener 6, !?. ? ivsri tlirionsriosaisntikioo s curioao 8»ero xrok»n,o. Vener. -746-1751. X.5 ol. Vorzugsweise nennt man französische Encyclopadndas große Werk von Diderot und d'Alembert unter dem Litt!:Oictionnaire onovcloxäüicsua, Paris und Neufchatcl, siebzehnFoliobände, nebst sechs Bänden mit Kupfern (Hierüber sehe manden folgenden Art.). Ihm folgte Felice mit einem noch wnl-läufigern encyklopädischen Wörterbuche, und noch wcitauss.'hendnist die Lncz-clopäclie niecliostiizue > die seit 1782 zu Paris erschienen ist, und jetzt igg QuartLLnde nebst vielen Kupfern ent-hält. Auch die Deutschen lieferten mehrere Werke dieser Art, un-ter denen sich besonders Krünitzens Encyclopädie auszeich-net, von der man einen ebenfalls bäsidereichen Auszug aus der2ten Ausgabe erhalten hat, den Schütz angefangen und Graf-mann fortgesetzt hat, und jetzt Flörke, der Bearbeiter duaroß-n Werks, besorgt. Gegenwärtig haben der BuchhändlerEnoch Richter in Leipzig und der Bibliothekar Ersch in Halleeine neue deutsche „Encyclopädie aller Wissenschaften undKünste," in 40 Quartanten angekündigt und sollen davon iZsswenigstens schon Proben ausgegeben werden. Encyklopädisch,von einer Wissenschaft heißt iw Umrisse dargestellt. K. .

-Encyclopädie, französische. En c y c l 0 p ä distes» sü-ßen vorzugsweise in der französischen Literatur die Herausgeberund Mitarbeiter der großen, in Form eines Wörterbuchs abgt'faßten Encyclopädie aller Wissenschaften und Künste, deren W»Diderot entwarf, so wie auch diejenigen, welche sich an sie an-schlössen, und zu ihren philosophischen und kritischen Grundsätzebekannten, z. B. Helvetius Bouterweck sagt voll diesem Un-ternehmen: da sich Diderot mit Lebhaftigkeit für alles Wissenfwürdige interessirtc, konnte er auch seine literarischen Beschästbgungen nicht auf ein gewisses Fach einschränken. Mathematik,Physik, Philosophie und schöne Literatur zogen ihn abwechselnd 'an. Ein to encyclopädischer Kopf, wie Diderot, mußte es seyn, :der auf den Gedanken gerkelh, ein summarisches Archiv aller ;Kenntnisse, die sich der menschliche Geist bis um die Mitte bei sigten Jahrhunderts erworben, in ber Form eines universelle»Real-Wörterbuchs zu veranstalten. Ein so enthusiastischer Mensch,wie Diderot, mußte es seyn, der sich von der Ausführung diese»Gedankens durch keine Schwierigkeiten abschrecken ließ, und M 'Eifer für seinen Plan auch auf den Schaden nicht achtete, den ei»solches Werk durch Begünstigung des oberflächlichen und einseitig"Dilettantismus stifte-?könne. In den philosophischen und ästhemichen Artikeln wurde nun gar, als die viel versprechende Emy°lopädic zu Stande kam, die besondere Vorstcllungsart der Bear-eiter dieser Artikel als der Canon der Wahrheit angenommen,damit die Encyclopädisten um so bequemer dasjenige in die W»einführen konnten, was bei ihnen vorzugsweise Philosophie M-Auf dx» literarischen Geschmack, vornehmlich der Franzosen, «stauch anderer Rationen, haben die Encyclopädisten großen Einst ngehabt. Polirte Correctheif, Eleganz des StylS, mit Nach ^-riung der Natur und moralischen Tendenzen verbunden,,warHöchste, was die Encyclopädisten in der Kunst ansahen, uyd 'Aestxebung aufstellten. So wie fie dlc Poesie hloß durch den