?6y Englische Literatur und Wissenschaft
verwies, wie unser Göthe sagt, in allem lediglich an die Erwrung, an das Weite und die gränzenlose Empirie, und veraelaßle dadurch eine solche Melhodenscheu, daß Unordnung und W«Kyls das wahre Element angesehen ward, in welchem das Wijst»einzig gedeihen könne; freilich nicht ohne Widerspruch Bodley's,her. dagegen alles auf Maximen zurückführte. Sein ZeitgcnoisiWill. Gilbert beschäftigte sich besonders mit dem Magertund machte schätzbare Entdeckungen, z. B. Glaselectricität; stauch Will. Barlow; 1645 entstand die Gesellschaft duUnsichtbare» zu London und Oxford, welche dir Naturwiffen,schaft zum Gegenstand ihrer Untersuchungen machte. Hier wurde,nach GLthe'S Schilderung, viel Merkwürdiges erkundet, aber d»!Furcht vor Auctorität —^ nnilius in verb», war ihr Motto -die Richtung auf das Wirkliche, Gegebene durch Bacon bewirk»!auch hier eine Spaltung der Theorie und Praxis, und veranlaß»!allerlei Hypothesen ohne Methode der Erfahrung und ratiM»Behandlung.. Robert Boyle, Hook, Jsaak Newton,diese genr'gle tüchtige Natur, bei der doch manches Wahnbild ein,schlich, Halley, der über die Abweichungen der Magnetnadel stviel Erfahrungen machte, John Woodward zeichneten sich besonders aus. Einen botanischen Garte» stiftete rüZ2 zu Orfor!Da»Ky, ein Nuturalirncabinet 1662 CradeScant, Vater un>Sohn, ein anderes Will. Courton. 1629 beschrieb ZehrParkinson Woo Pflanzen, und im folgenden Jahr gab Tho-mas Johnson ein englisches Pflanzenverzeichniß. WillHorys brittische Flora erschien 1650, und wuxde später mJohn Hill umgearbeitet. Eben so beschäftigten sich mit iM-nik Rob. Morison, John Ray i6ya, Thomas MilUu?-ton, der die bestuckrende Kraft der Staubfäden entdeckte, welch!nachher Nehem, Grew und Sam. Mortand erwiesen amkbestätigten. In der Zoologie arbeiteten rühmlich^ Walt.Charlt 0 n isü68 bis 1671 — Dr. W i ll 0 u g hb y (st. iü?rbJohn Ray (geb. rh 28 , gest. 1705). Im achtzehnten Jahrhun-dert lehrte Wilson die Elcctricitätsverstärkung, WatsonMFranklin entdeckten die positive und negativ« Electricität. MEavendish machte herrliche Entdeckungen hierüber, unddurch seine Entdeckung de« OxygenS 1774 am tsten August eigM-licher Vater der antiphlogistische» Chemie, deren Entdeckung Bdie alles verstehen wollenden, eitel» und prahlfüchtigen Französinzuschreiben. Crawfoxd gab eine neue Theorie der thnwiWWärme. Indeß blieben alle Erfindungen besonders auf daS Em-pirische gerichtet. So lehrte Steph. Hales das ScerE'triqkbar machen, maß die Lustreinigkeit durch Kerzen, erst»Luftk,sten für Kriegsschiffe, Gefängnisse u. s. w. In der Che-mie entschied sich'Will, Higgins für das antiphlogistischkstein. Kirwan und Priestley experimentirten emsig. Sprichtin der Naturgeschichte waren John Hill, John Fr. ME-Elisabeth Biackwell trieb 1741 Botanik. Nur allmahmfolgte man Linne. John Hill 1756 wär der erste, h>e«>John Miller. Endlich kaufte Smith Linne'S Cabm« ustiftete die linnä'sche Gesellschaft. Niton, kömglW»Gärtner zu Kew, Pflegt als Kenner der schönsten erotüchen vwüchse. Curti« gab ein botanisches Magaxin heraus, «eor«Edwards r74Z ^ 1751 eine Raturgeschichte der Log«,