Englische Literatur und Wissenschaft 7S9
gegebenen Schrift. Ein Compendium desselben schrick» Ed. Litt-leton 1645, Institutionen Ed. Coxe. Lehrstühle waren nicht.Verhältnisse des Nationallehens führten zur Erörterung des See»und Staatsrechts durch Se.'sen. Film er und Hob des warenMonarchisten, Miltyn, Sidney, Harrington, Locke Re-publikaner. Auch im achtzehnten Jahrhundert geschah wenig fürtheoretische Rechtswissenschaft. Nur Biner stiftete zu Oxford ei-nen Lehrstuhl, den Blackstone zuerst betrat, der Verfasser ei-nes Commentars über das gemeine Recht, zu welchem Woodsonreiche Nachlese hielt. Außerdem beschäftigte man sich nur mitSammlungen von Rechtsfällen, Herkömmlichkeiten, Entscheidungender größern englischen Gerichtshöfe, meist ohne Ordnung undIdee, nur noch brauchbar durch die sogenannten Grammatiken-der Übersichten einzelner Rechtslehrer. Practische Rechtslchrerso» Gewicht gab es dagegen viele, wie John Holt, Somers,Cvwper, Harcourt, Jekyll, King, Parker, Ray-mond, Gilbert, Talbot, Ryder, York, Murray,Prat, Dunming, Thurlow, Eden, Weddcrburne,Erskine. Von diesen allen im Drang des praktischen Lebenscusschließlich und mit Lust Befangenen, hat nur Taylor und»ur in antiquarischer Rücksicht über die zwölf Tafeln, und einiehrbuch, und Hyliff neue Pandecten geschrieben. — ll) Me-dicin. Nicht besser erging eS in der Arznei künde; dennsuch sie beschränkte sich auf den Gebrauch, und ihr Studiumsing auf beiden Universitäten, Oxford und Cambridge, von derallgemeinen Grundlage der Philologie, Mathematik und Logikaus, im Leben erst sich weiter fortbildend. Auch hier hat eS je-doch, wie dies unter den Engländern in jeder Wissenschaft ist,nicht an einzelnen großen Köpfen gemangelt, welche, besonders indcr Anatomie, große Entdeckungen gemacht haben. So früh schon,unter Carl I., machte Harvey bedeutende Erfahrungen über den' Blutumlauf. i6gi beschrieb Wharten alle Drüsen, und ent-deckte die Speichelgange in den Backendrüsen, Clopton Haverd,e Al-lnäula, rnncilüAinosos, Francis Glissen die Irrita-bilität; Bidloo gab Abbildungen des menschlichen Körpers mitText von Cvwper; Sydenham verwarf vi.el Hypothetisches>m Practischen, als Autiphlogistiker. Große Ärzte waren dieHunters und Cruikshank. Einen vollständigen Unterrichtorganisirte erst Edinburgh. Merkwürdige Anatomiker sind die^ decke» Mvnro, Practiker Mead, Huxham, P ringle, He-l derben, Baker, Darwin, Brown, Jenner, der Erfin-der der Brutalimpfung. Die Chirurgie ward erst 1745 von denöarbiergeschäften getrennt, und Prüfungen unterwarfen. Außer^orlejungen, welche darüber gehalten werden, gibt es auch"dch Schulen genug, worin Ehe selben, Poll, Nourse,xlHarp, Hunter, Bell rc. sich gebildet haben. In der Ent-ungskunst war 176Z Smellie berühmt, und Aitkin (178Y)urch seü, Lehrbuch. — «) Na tu rw i'ssen sch a st. Für die Natur-s-l, ^ ^ " s * war >war bereits 1518 zu Oxford vom Cardinal W 0 l-
^^Espeare in Heinrich VIII. so treffend!aufstellt, eiyyriluht errichtet, zwei Jahr früher war schon ein Kräuterbuch erschre-dem 155c, Turners und xgy? John Gerards KräuterbuchWirte ."Njig und ganz dem englischen Geiste gemäß,
« xrgneis Baos von A.erulam züo5 auf sie. Auch er