Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
763
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Lngtische Literatur und Wissenschaft 7H3

Büsching konnte man keine Empfänglichkeit und Theilnahme wei-len. Unter den unzähligen Rerscbcschreibern nennen wir Chur-chill, Champbell, Streeus, Dalrymple, Hawkes-worth, Coi»m0 dore Kkron , Wallis, Carteret, Cöok,Banks, Mulgrave, Portlock» Dixon, Bancouver.

Für einheimische Statistik arbeiteten Pennant med Sinclair,für Etaatswirrhschaft Stewart, Smith, Price. — Aon ei-nem Überblick des in den Wissenschaften Geleisteten können wiruns nicht abwenden, ohne die allgemeine Bemerkung, daß vonjeher der Wohlstand und der Patriotismus der Engländer denWissenschaften mehr Vorschub als irgendwo gethan haben. Diosbeweisen theils mehrere reich gewordene Gelehrte, wie Pope, Hume,Blackstone, Hawkesworth, Gibbon, Paten, theils die vielen vonPrivatmännern angelegten oder doch unterhaltenen Cabinets, wiedas brittische Museum, das lewersche, das ashmoliche, Preisver-theilungen, ferner die zur Förderung mancher Disciplinen gestif-teten Lehrstühle; und häufige gelehrte Gesellschaften, Bibliotheken,wie die des briltischen Museums, Zions College, Banks, Radcliff,Bedley, Chatam rc. Ganz der Freiheit der Ration gemäß, ge-mäß dem Wohlstände, wodurch Sinn und Neigung des Einzelnenfür dies oder jenes Fach geweckt und unterstützt rvird, darf maneben den Einzelnen, wie sie für sich hierin wirkten, weit mehrEmflaß und Verdienst zuschreiben, als der Regierung, deren Wirk-samkeit in dieser Hinsicht weit zurücktritt und die Würde unddes Volks nur mehr hervorhebt. Rechnen wir hieher, bloßals Gegensatz die Universitäten Orford und Cambridge, so springtd>es sehr in die Augen. Zugleich wird aber auch an ihrer Verfas-sung der englische Nationalcharakter nur klarer. Eine eigentlicheAkademie, als ausgesprochenes, treffendes, durchaus gegliedertesAbbild der Eigenthümlichkeit des Wissens der Brittcn, ist wohlNscht zu suchen, und es ist bereits aus Obigem klar, wie immer nureinzelne Kopfe und Talente mit großen und vorgreifenden Entdek-ui.ngen auftraten j aber kein gemeinsames, besonnen nach innenwirkendes Streben nach Wissenschaft sich zeigte. Wie dies nunganz dem Stolz und der Freiheit der Engländer zusagte, ja notb-aus ihaan hervorging, so wurde es auch durch die in derlässige und schlechte Verfassung jener beiden Universitäten un-Auch hier war und ist kein Ganzes, durch seinesPaues Gliederung Ausdruck Ansprechendes, Belebendes undPeilendes. Dazu hat es die Unempfänglichkeit für Theorie nicht„^"lch.laffcn. Wie demnach für mehrere Disciplinen gar kein"pncht, fsir andere nur ein unvollständiger, der Freiheit, jaaus, n-E. Lehrer überlassener, Unterricht ertheilt wird, aber»P hierin noch die Studircnden wiederum ihre Freiheit geltend mu-Talente der Einzelnen mit geringen Fingerzeigen..lhrem eigenen Trieb und Feuer überlassen werden, dies dünkttd-,7. - Wochselverhälkniß zu bilden, dessen Vortheile und Nacb-Loi» Ellftm deutschen Geist leicht bemerklick werden. Mathematik,las- "assische Philologie sind das Einzige, was als Grund-tu- Indien am ernstesten betrieben wird. Classische Lftera-wicd n 4? ihre Verehrer. In. den übrigen Wissenschaften^läufigen, mangelhaften Übersichten, Fingerzeigen undwird lvvdurch die Theorie dem Privalstudium üderlaff-n

- «Ilentlich alles nach außen und aus die Praxis bezogen. —