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Englische Poesie
II. Englische Poesie. Es ist schon aus dem bisher Gesagt»'begreiflich, daß auch in der Poesie ein so ganz aus öffentlich»Leben und Bürgerlichkeit in höherem Sinne gestelltes Volk, zum!mit dem. tiefen, ja schwerfälligen Ernste, der ihm eigen ist, sich «i»andern Völkern, im Ganzen genommen, nicht wird messen könnezobwohl es auch hier glänzende Genien geben wird, als deren I»begriff wir wiederum de,n unsterblichen, einzigen Shakspeachnennen, der alle Elemente seines Volks in sich zusammenfaflselbst das eigenthümlichste, am trefflichsten von ihnen außgebildmden Humor. Aber eben dies Hervortreten des Humors zchlauch wieder, daß die Poesse zurückweichen mußte, indem das Kamsche, dessen (der modernen .Zeit ungehöriges) Element her Hu«ist, theils das Wlderspiel her herrschenden Richtung einer Zelltheils das der Poesie ist, Darum nun erlischt der Humor d«»nie und setzt sich, so zu sagen, säst in ein Gleichgewicht mit d«Wissenschaft, wohl aber tritt die Poesie nicht selten weit zlM-Echo» die überwiegende Neigung, die sich seit den frühesten mvin den angeblich besten Zeiten kund gibt, zu einer Art derselbe»,nämlich der beschreibende», welche in den letzter» Zeiten sogar n «4der geographisch-topographischen Richtung der Nation dienen null-te, verräth eine Einseitigkeit, welche der Poesie fremd ist. D-i>klingt, bewußt »der auch bewußtlos, Ehgkspeare überall durch,»»noch etwas Poesie waltet, und, wenn einige die Seite derselbe»,durch welche sie an die Sprache rührt, mehr ausbildeten, so wickletheils hierin die Zeit mehr, theils möchte es doch wohl dem Es-muth an Frische, Liefe und Zartheit der Anschauung fehlen. Ei-nige Blicke in die Geschichte werden dies lehren. Da HeinrichVklk- selbst Verse, besonders Sonette, machte, so wurde dies be-greiflkch Hosten, und Wyat und Surrey schrieben bereits «l1547 Verse, Borde und Hcywood schrieben 1556 Epigrammund Possen, Sackvjsle poetische Lebensbeschreibungen, Eh. ^brachte sogar die Apostelgeschichte in Verse. So blieben .denn«»durch Pryvenzalpoesie angeregten Versuche roh, bis auf Speal«und Waller in der letzten Hälfte des i6ten und der erste» »ni7ten Jahrhunderts. Sie, die in dex Idylle arbeiteten, erwarb»sich Verdienste pm Weichheit und Melodie der Sprache, wie WSidney sich sn dieser Gattung versucht hatte. Dasselbe M'dienst erwarben sich Eowley und Milton, der Dichter des«-- !lernen Paradieses, der, über die Rauhheit der Sprache klage»"- !sie nach italienischer Melodie zu moduliren suchte, ynd Dryde»,her, die beklagte Unbestimmtheit zu vermeiden, in Schwulstsiel, Donne war Satiriker. Den Hain lüoo bis 1640 beW»henher Dichter, Buttlex komischer Epiker. Seit der RegeeEder Königin Anna waren Lehrdichter Pope undschreibender Tho mson, Epiker Pope und Glover, SatESwift, Elegiker Gray, Haheldkchter Gav, Odcndichter v«lins. Durch die Übersetzungen spanischer und italienischer-veviex, welche Rickle, Hoole und Hayley fertigten, ge«»"die Sprach« ebenfalls. Und auf diese Weise bildeten sich E'che und musterhafte Prosaiker, wie Will. Pitt, Burke, 6«»Sherihqn, Mansfkeld, Erskine, Sherkock, Dr»"
Blair, Humc, Robertson, Gibbon,
Fieldkng, Goldsmith, Addison. Ste-le, Shaf""^zy, Ehestrrsield, der treffliche Sterne und andere m«--.
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