Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
770
JPEG-Download
 

77» Ercharmonisch Enterbung

erlaubt; in ber nationalen Gesetzgebung durch das Parlament, s»statt daß bei uns in der Regel Minister und Räthe mit den l>«schränktesten Einsichten über die Gegenstände des Gewerbfleißes diLeitung derselben haben; in dem Gemeingeist dcS engl. Volks, !ealle große Ideen, welche die Nationalwohlsahrt befördern könne»auch großherzig unterstützt und -sich dazu vereinigt (daher ihre §snärc, ihre vortrefflichen Landstraßen, ihre Anstalten zur Erleichnrung des Reifens und aller Verbindungen), in der glücklichen in!»tarifchen Lage, seiner unermeßlichen Schifffahrt nach allen Punkteunsers Welttheils, und der dadurch manuichfaltjg erregten u»!befiederten großen Thätigkeit und sich wechselweise unterstützendeIndustrie. Endlich haben die unerschöpflichen unterirdischen Steilkohlenlager und die dadurch leichter als anderwärts mögliche lllterhaltung der Dampfmaschinen, welche in allen Fabriken, M:nusacturen und Gewerben mit dem größten Erfolge angewenkwerden, den bedeutendsten Einfluß sowohl auf die Wohlfeilheit ol-Iauf die Tüchtigkeit der englischen Waaren.

-j-Enharmon isch. Heut zu Tage versteht man untere«)harmonischen Rückungen, cnharmonischcn Ausweichungen oderVerwechselungen, solche Fortschreitungen in den Tönen, beichen man Töne auf einander folgen läßt, welche in letzterm Lei»system auf denselben Stufen liegen, aber durch Kreuz und b »<:>schieden werden, z. B. es ckis, -»'s b>. Man redet dann auch»"einem enharmonischen Klanggeschlecht (xonus euliarinonicun,).

EnniuS (Quinrus), einer der berühmtesten römischen Dich"der frühern Zeir, Nachahmer der Griechen. Er war zu Rudis"Calabrien szy vor Chr. geb. Cato Censorius lernte ihn in khdi'nien kennen, ward sein Schüler und brachte ihn, da er alsstör aus Afrika zurückkehrte, mit nach Rom, wo er bald dFreundschaft der angesehensten Männer (Scipio Nasica u. A) vkielt und vornehkie junge Leute in der griechischen Sprache »»terrichtete. Mit einer ausgebreiteten Kenntniß der griecWsSprache und Literatur verband er eine genaue Bekanntschaft s>lder oscischen und lateinischen Sprache, wodurch sein großer K»fluß auf die Bildung der lctztern möglich gemacht wurde. Er v»suLte sich fast in allen Gattungen der Poesie, 'bald weniger, da»mehr nach dem Griechischen. So schrieb er sein episches GediehScipio; römische An nalen von der ältesten bis auf seinesin Hexametern 18 Bd., Tragödien und Komödien, vonmi-Ichen noch einige Fragmente übrig sind; Satiren und Epigramme; Übersetzungen. Seine Verdienste um die lateinD^Sprache und Prosodie bewirkten, daß ihn die Römer als den D»ter ihrer Poesie betrachteten (Horaz ->rs poör. gg erc.) SsdeFragmente hat gesammelt Heffelius (Amst. 1707, 4.) und RachO !ten über sein Leben beigefügt.

Enterbung ist die rechtliche Entziehung des Pflichtthei!'-ES muß dabei nicht nur der ausgeschlossene Erbe, sondern aiichdegesetzliche Ursache genau und namentlich bezeichnet seyn. Zu ^erbung der Descendenten gibt es nach Rov. 115, Cap. Z. ohne r»'Ausdehnung folgende vierzehn Ursachen: 1. Real-, 2. Verbrechendeschuldr'gende Verbal-Injurien; 3. Anklage (außer bei Majestät^brechen), worauf Leibes- oder Lebensstrafe, 4. worauf großemögeusffrafe folgen würde, fl. Umgang und Zusammenhalten «ei»erdrecherischen Menschen «lL Verbrecher, 6, Leben-nachstellung, h

D

fü

V

Ä!

b>!

dil

ei,

au

re

rc

de

U,

br

g-

Le

nc

fe

»

d.

ß

ri

k,

l>

«

a

n

a

d

i,

s'

a

f

2

ü

v

t

r

c

>

i

k

>

i