Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
771
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Beischlaf mit der Stiefmutter, 8. Verweigerung der Verbürgungfärben verschuldet gewesenen Vater (nur für Söhne. gültig), y.Verhinderung an Errichtung eines Testaments, zo. Ergreifung desKomödiantenlebens wider Willen der Ältern, und Verbleiben darinbis zu des Testirers Tode, es wäre denn, daß die Ältern selbstdies Gewerbe trieben, 11. wenn eine Tochter vor dem L.gsten Jahreeinen Mann bekommen soll, und sie ihn ausschlägt, und sich einemausschweifenden Leben ergibt, 12. Vernachlässigung eines tui-ioni »n-renrla, iz. Richtauslösung eines der Ältern aus feindlicher Gefan-genschaft, 14. Abfall vom orthodoxen Glauben. »— Zu Enterbungder Ascendenten gibt dieselbe Novelle im vierten Capitel achtUrsachen- i. Anklage auf Leben und Tod (ausser, bei Majestätsser-brechen),2. Lebensnachstellung, Z. Beischlafdcs Vaters mit der Schwie-gertochter, 4. Verhinderung an Errichtung eines Testaments, z.kebensnachstellung des einen Älterntheils gegen den andern, 6. Ver-nachlässigung eines wahnsinnigen Kindes, 7. Richtauslösung ausfeindlicher Gefangenschaft, 8. Abfall vom orthodoxen Glauben. —>Bei Enterbung der Geschwister muß, wenn ihnen eine pei-sonawi'piz vorgezogen wird, nach Nov. 22., Cap. 47 eine der folgen-den, keiner Ausdehnung fähigen drei Ursachen vorhanden seyn: i.g»i iriortain voluir irnrii, ant 2) ciiniinalem iiillrrcci's coir-Na euin iiiscri^>tioiiein, aut Z) sudstsutias ei Pio^eraverit in»karre jseturain,

j-Eon deBeaumont. Inzwischen brach die französische Re-volution aus. Er kehrte zurück, bot der Regierung seine Dienstean, ward zurückgewiesen, ging wieder nach England, und wurdeals Abwesender auf die Liste der Emigranten, gesetzt. Bon jetzt anwar sein Leben eine Reihe von Unfällen. Aller Unterstützung undaller Hülfsmittel beraubt, sank er in die größte Dürftigkeit, ausder er sich besonders durch seine Geschicklichkcit in der Fechikunfteinigermaßen zu ziehen suchte. Aber Alter und Krankheit hindertenihn daran, und ohne den Beistand großmütluger Freunde würdenseine letzten Tage noch trauriger gewesen seyn. Zu diesen gehörteauch der erste Chirurgus Ludwigs XVIIk., Elise, der ihm bis zuseinem Kode am Listen Mai ihio Hülfe leistete, und auch amuhsten der Besichtigung und Section des Leichnams beiwohnte. DieAngabe dieles glaubwürdigen Zeugen, womit andere eben so un-verwerfliche Zeugnisse übereinstimmen, lassen keinen Zweifel übrig,daß, was auch immer mag gesagt und geschrieben worden seyn,der Chevalier d'Eon durchaus und einzig dem männlichen Geschlechteangehörte. Welche politische Gründe einen Mann, einen Militärund Ritter des St. Ludwigs - Ordens haben bewegen können, Frauen-klcider anzulegen, diese Krage ist freilich mit dem Gesagten nichtbeantwortet, und wir gestehen, daß wir sie nicht zu beantwortenwissen. Die sämmtlichen Werke des Chevalier d'Eon sind 1775 inDctavbänden unter dem Titel: Dvisu-s ll» oi-ovalie,- ch'Loüerschienen. Außerdem ist ein Catalog seiner kostbaren Biblioihekvorhanden, welche er im I. 17YI aus Noth verkaufen mußte. Bor^wselben findet man interessante Nachrichten von dem Besitzer.Außerdem gibt es von de la Fortelle eine Lebensbeschreibung desChevaliers d'Eon unter dem Titel: I n vie inilirniro, polirifino

er piivtze sie Deinoise1io ClliarIe»-Ooi,eviöve-I.o»ise-Ä»g»-ro-Ansinee - Lon orr ck'Loir llo I-ammant, ücirz'd, w'ii:-

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