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Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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776
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776. Erfahrungsseelenlehre. Erichthonius

besorgt, nach ihrem Namen, und brechen mit ihren Mitteln l«S,sobald man ihnen diesen Namen nennt. Die Empiriker bekümmernsich um die wahren Ursachen nicht, denn sie begnügen sich mit desfalschen; die wahren Ärzte verfolgen die Ursache» bis in das In-nerste der Natur, und wo dieses Licht sie verläßt, erleuchtet siedie genaue Überlegung der Erscheinungen und der Zeichen. DirEmpiriker schicken ihre Mittel mit dem Befehl in den Leib, jededaselbst sich ereignende Krankheit zu tödten; sie kennen keine andmMethode als ihre blinde Übung; sie glauben, nur das blinde Un- igefähr habe uns die Mittel gegen die Krankheiten entdeckt, süsuchen Wunderkräfte in der mannichfaltigen Zusammensetzung duMittel; sie rühmen sich der Erfahrung, weil sie glauben, washabe die Krankheit gesehen, wenn mansden Kranken gesehen hat " li.Erfahrungsseelenlehre, s. Psychologie,fErfurt. Was Erfurt während der französischen Regierunggelitten hat, findet man in mehreren neuern Flugschriften ausdem I. r 8 i 4 , z. B. in einem Aufsätze in Luden» Nemesis istenWds.- 2teS Heft, und in dem sten Bde. der deutschen Blätter.Nach dem Rückzüge der Franzosen aus Deutschland (>m Herbst istiZ Iergab sich die Stadt auf Kapitulation, die Citadelle aber erst im «Frühling rsi4 an die Preußen. In Gemäßheir des 2Zsten Lest- Ikels der wiener Congreßacte vom yte» Juli 1815 ist Erfurt mit lseinem Gebiete und dem Eichsfelbe wieder unter preußische Hoheit sgekommen. Es ist der Provinz Sachsen zugetheilt worden, und >der Sitz einer Regierung, zu deren Bezirk das vormalige Fürsten- ,thum Erfurt, Nordhausen, Heiligenstadt, das von Sachsen arge- stretcne Henneberg, der Rest des neustädter Kreises upd die W'ter Langensalza und Weißens« gehören.

fErhard. Er starb an der häutigen Bräune im I. iSiZ-Erichtbonius, ein Sohn des Dardanus und der Bäte»,und Enkel des Jupiter, war König in Troas. Er war der reichsteMann in seinem Gebiete, indem er auf seinen Weiden allein M!Stuten mit jüngen Füllen hatte. In einige diesct Stuten ver-liebte sich Boreas, daher er sich in ein Roß verwandelte. Sie ge-baren nun von ihm zwölf Füllen, die im Laufe über die Gefildeso bricht auf die Grashalme traten, daß sie keinen davon zerknül-len. Sie konnten sogar auf dem Meere gehen. Erichthonlus be-kam das. Reich von Troja, als sein BruderJlus ohne Kinder starb.

Er Heiratbete nun die Astyoche, des StmoiS Tochter, und-zeugtemit ihr den Tros. Nach andern zeugte er diesen mit des Sca-manderS Tochter Callirrhoe.— Ein anderer ErichthoniusmcKönig von Athen, wo er den Amphiktyon vom Throne gestoßenhaben soll, Er war, nach der Mythe, ein Sohn Vulkans >u>°der Arthis, der Tochter des Kranaus. Als die Äthis an Mm»-vens Stelle das Kind geboren hatte, nahm Minerva es zu Mund beschloß, es verborgen vor den Göttern zu erziehen. Darumlegt« sie es in einen Kasten, und gab diesen der Pandroses, e"»Lochter des Eekrops, auszuhebern, mit dem Befehl, ihn nicht »öffnen, Allein die Schwestern der Pcndroses öffneten den KaM"dennoch, fanden das Kind und einen furchtbaren Drachen der rv«,der die Verbrecherinnen thdtcte, nach Andern so sehr "sch"»-,dckß sie sich im Wahnsinne von der Burg hinabstürzten. Ench-y,»jUS wurde yun i'm Tempel der Athene von dieser Gsttrn^sel-erzogen, und als er erwachsen war, stieß er den Köntg LvMur

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