7V2 Fechtkunst Fettcitas
fianation Bonapartc-L erkannte er Ludwig XVHI. an, undwurde von ihm zum Pair ernannt. Aber er Wug sich auchwieder auf die Seite Bonaparte's, als dieser ein Jahr späterzurückrehrtc, und wurde deßhalb nach seiner zweiten Catastrophkaus der Liste der königlichen Pairs gestrichen.
Fechtkunst an sich, die Kunst des geschickten personüchr»Anarcrfens und Bertyecklgens, besonders durch Dcgenoder Sckwert,rann Nicht bloß im Fall des wirklichen ernstlichen Kampfes, seidLern auch zur Stärkung und Geschmeidigung des Körpers duc»reqclmäßra^Bswequngen, ja selbst zur höheren Belustigung, altvolundete Darstellung eines wechselseitigen Kampfes angewmdUwerden; und nähert sich hierdurch der schönen Kunst, obgleich dilBewegn»,en des Körpers nicht frei, sondern durch den Zweck h-iAngriffs und der Bertbeidiaung sehr beschränkt sind. Im letztemFalle aber muß sie nicht als wirklicher Kampf auf Tod uns Lk-bcn, sondern durch Nachahmung als Spiel erscheinen, uns fÄdarum besonders der zoieb- und Stechrappiere Schienen. In duFechtkunst haben es vorzüglich die Franzosen weit gebracht. DieFechtkunst des Eavallerlsten aber hat mit der gewöhnlichen Fccht-kunst sehr wenig gemein/ Schriftlichen Unterricht erhält mon inSchmidts Lehrschule der Fechtkunst, der beste ist aber hierin derpraktische. c
Feld messen, das Lusmeffen und Abzeichnen der Felder,der Grundstücke überhaupt und ganzer Länderelen mit allen Fel-dern, Wiesen, Gärten, Gebäuden, We.vn u. s. >v., und dieKnnjkselbst die dies lehrt. Dies Geschäft gründet sich auf die Dreieck'mrßkunst. Es lehrt diese von gewissen Standpunkten aus, mitHiisse des Astrolabiums oder-Winkelmessers, des Meßtisches und ,anderer Instrumente, die Gränz - und sonstigen Punkte -er !lm- jfaiizslinien der Figur.. weiche den zu vermessenden Gegenstand bil- ^den, bestimm cn. Man pflegt auch die Umfangsli'ttien mit der !Meßkette, Meßstange, oder Meßsämure, auch selbst nach Schritten ^zu messen und nach geometrischen Grundsätzen aufs Papier zu brin-gen, Hat man aus den wichtigsten Punkten der aufzunehmende»Felder oder Länderelen ein Netz gemacht, so lassen sich diese ver-schiedenen Punkte leicht verbinden, und eino der Natur in einemkleinern Maßstabe genau ähnliche Figur aufs Papier bringen.Won den darüber vorhandenen Anweisungen empfehlen wir Ben-zenb crgG-odäsie izn, und Lehmanns Anweisung zur rich-tigen Erkennung und genauen Abbildung der Erdoberfläche,ih-'2.
Feldwacht, em detachirtcr, zu den; ganzen Vorpostens»-stem gehörender Posten, welcher das Lager des Corps vor M- 1lichen fisincAichen Anfällen schützt. Sie hat vor sich noch Doppel- lpostcn und Wedelten, hinter sich einen Goutien; im Lager selds> °ist gewöhnlich eine Abtheilung unter dem Namen Piket bestu>im>-sie - ei einem feindlichen Angriffe zu unterstützen. Da das zeitschErkennen und Aufhalten des Feindes ihr Zweck ist, so richtet Wihre Stärke und Aufstellung nach den Umständen, demDoch wird man nie durch Feldwachlcn allein ganz sicher seyn,und fortwährend aufmerksames Patrouülircn bleibt immer n.thig. - ,
Felicitas, bei den Römern die vergötterte Glückseligret,vorgestellt als weibliche Figur, die auf einem Füllhorn ruht,