Felsen Ferdinand VII. 79 Z
«inen Ölzweig, bald eine Lanze in der Hand. Symbolische Be-ziehungen derselben sind auch über einander gelegte Füllhörner,Kornähren zwischen ihnen, in einem Scheffel stehende Kornähren,«in Getraideschiff u. s. w.
Felsen, große Steinmaffen, sowohl hoch über der Erde, alsauch unter der Oberfläche derselben oder des Wassers verborgen.In engerer Bedeutung versteht man darunter diejenigen großenSteinmaffen, die bet den Bergleuten Ganggebirge heißen, unddiewgtig, kornartig, quarzig, sandartig, spathar»tig, talkartig sind. In diesem Sinne nennen die Bergleutealle taub« Gänze, von welchen das Erz geschieden ist, Felsen.
chFerdinand IV. Der wiener Congreß hat Ferdinand IV.in allen seinen Rechten als König beider Sicilien anerkannt (isrq);die königliche Familie ist seitdem wieder nach Neapel gegangen,wo sie am ryten Juni 1815 einzog, und die Regierung wird imNamen des Königs Ferdinand IV. geführt. (S. Neapel undSicilien.)
^Ferdinand VII. In den Bedrängnissen, in denen sichNapoleon am Ende des Jahres igiZ befand, bot er, um seine»Rücken zn sichern, Ferdinanden die Wiederherstellung auf seinenThron an, und dieser nahm auch den am Uten December zu Va-lanqay unterzeichneten Vertrag an, der ihm zwar den Besitz sei-ner Reiche wieder zusicherte, ohne jedoch eine Bürgschaft gegendie so oft erprobte Treulosigkeit des andern Contrahenten zu ent-halten. Durch ihn trennte der König sei» Interesse von der Sa-che von Europa, sind setzte dieselbe in die größte Gefahr, indemer die Verlegenheit des gemeinschaftlichen Feindes verminderte,Die Cortes verweigerten, aus triftigen Gründen (s. Cortes) dieBestätigung dieser Übereinkunft. Ferdinand blieb deßhalb inFrankreich zurück, bis die Macht der Franzosen in Spanien ver-nichtet, und die Herrschaft der Bourbons auf den Trümmern von; Napoleons Thron wieder hergestellt war. Am i4ten Mai 1814N>g er wieder in Madrid ein, und wurde mit den rührendsten Be-zeugungen von Liebe und Treue von seinen Unterthanen empfan-gen. Daß er die Bedingungen nicht annahm, welche die Cortesihm, als dem künftigen Regenten des Reichs, in ihrer Constitu-tion vorschrieben, mochte wobt gerechtfertigt werden, nicht nurWeil diese Bedingungen die Machr der höchsten Staatsgewalt aufeine dem allgemeinen Beste» nicht zuträgliche Weise lähmten, son-dern auch, weil er rvußte, daß die Partei, welche ihm freiereHände laffen^wollte, die überwiegende »par; überdies ertheilte er,> die feierliche D«rstchernng / selbst eine Constitutionsurkunde zu ge-4 > sie die Aufklärung von ganz Europa, die Örtlichkeit
' ndie allgemeinen Bedürfnisse der spanischen Unterthanen auf! beiden Halbkugeln der Erde nothwendig machen. Aber es wurdeI » ? Versicherung nicht nur nicht erfüllt, sondern es erfolgten! Augenblicke des Regierungsantritts des Königs
i ^^lte und Handlungen , welche dp unzulässigsten Marimeu vor-i aussetzten, und das Erstaunen und di? Mißbilligung von Europa! .Es bildete sich ein furchtbares Versorgungssystem gegen
> ane diejenigen Personen, den.» ma» jn politischer Hinsicht liberal«^°EkN zutraute, und ferne Schläge trafen viele von den verdien-patriotischem Sinne Ferdinand die Wieder-y r.rellung seines Thrones verdankte. Hinrichtungen, Arreriruiu