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der Buchhändler W, Taylor, und gewann in kurzer Zeit damittamend Pfund Sterling. Dieser unerwartete Erfolg veranlaßteFoe, vier Monate später, einen zweiten Theil des Robinsons her-auszugeben, der jedoch nicht so viel Beifall fand Ob Foe dieAden euer seines Robinson völlig erdichtet, oder die wadre Ge-schichic eines englischen Seemannes dabei zum Grunde aelegt, dar-über sind die Urtheile verschieden. Wahr und bekannt ist es, daßei» Bootsmann, Alexander Selkirk, ein geborner Schottländer,im 2 . igvy von dem Capitain Rogcrs anf der Insel Juan Fer-nande; gefunden wurhe, wo er vier Jahre und vier Monat«ganz einsam gelebt hatte, und auf welcher er, aus Mißvergnügenmir feinem Capitain, zurückgeblieben w>r. Selkirk war in seinerEimainkeit so verwildert, daß er selbst die Fertigkeit, seine Mut-tersprache zu reden, verloren hatte, und von seinen Landsleuken,die ihn fanden, nur mit Mühe verstanden werden konnte, und magihm Selkirks Schicksal wohl die Idee dazu gegeben haben, die ernach seiner Art ausführte. Nie ist ein Gedicht oder Roman allge-meiner und länger gelesen, öfter übersetzt, umgearbeitet und nach-geahmt worden, als Robinson Crusoe. Fast in allen europäischenSprachen sind Übersetzungen davon erschienen und Nachahmer ha-ben mehrere Robinsons, nicht nur von andern Rationen, sondernauch von einzelnen Städten geliefert. Die erste deutsche Übersetzung,weiche in Leipzig herauskam, ward in wenigen Wochen dreimal,Und H-20 zum viertcnmale gedruckt. CampeS und Wötzcls Um-arbeitungen des Robinsons sind unter uns hinlänglich bekannt. InEngland veranstaltete man eine Prachtausgabe des Originals, welcheigyo in zwei Octavbänden herauskam. Foe starb zu London imApril i7zr.
Foix (Germalsi-FrangoiS Poullain de Saint), ein bretagni-scher Edelmann, geb. zu Rennes 7708, besaß den Muth und dirLebhaftigkeit seiner tzandsleute. Nachdem er einig« Zeit in Mili-tärdiensten gestanden,, verlebte er zwölf Jahre in der Türkei, woer die arabische Sprache erlernte. Nach Paris zurückgekehrt, wid-mete er sich den Musen» und arbeitete für die komische Bühne.Er stuoirte zu gleicher Zeit die Geschichte, und sein« Kenntnissein diesem Fach verschaffte» ihm die Stelle eines Historiographendes Heili'gengeistordenS. Seine Rechtschaffenhcft wie feine Einsich-ten erwarben ihm vornehme Beschützer. Er war von geradem undgroßmüthigen Charakter, aber eigensinnig, anmaßend, unruhigund reizbar. Diese Eigenschaften zogen ihm manche unangenehm«Händel zu. Die vorzüglichsten seiner Werke sind: r. Lelnes ru>-stncs, im Geschmack der Irreres ^«vsanes, doch diesen um vielesnachstehend; 2. Lrsais chisrorigues snr Paris, sieben Bände, wo-von der letzte nach des Verfassers Tode erschien, ein zwar lehrrei-ches und unterhaltendes Werk, aber ohne Ordnung und Kritik.Seine Vermuthungen über dje eiserne Maske sind durch nicht- be-wiesen; g, slislllli s rls I'orärs rirr Zaine - Lsprit, Z Bde., eineSammlung von Thatsachen und Anekdoten, welche den Scharfsinnund Untersuchungsgeist ihres Verfassers beweis't; 4. Lomöäies,unter welchen I.I^S Oiaces, I/Oracle, L^'ipliv undAoiriil,,-? am gleisten gefallen haben. Es sind kleine niedliche Ge-mählde voller Naivetät. Saint Fsir starb zu Paris 1776.
»Fonds (öffentliche), heißen in England die Taxen »nd andxeöffentliche Abgaben, welche zur Anzahlung der Interessen oder deß