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bis, warb von, Könige mit Auszeichnung empfangen, und zu«Pair von Frankreich und Commandeur des St. Ludwigsordens er-nanyt. Er folgte diesem bei Napoleons Invasion (1815), warddei dessen' Rückkehr Kriegs- und Staatsminister, welche- er biszum Ende Septembers 1815 blieb, wo er mit Beibehaltung feinetRanges und Titel- in den Staatsrath trat.
-fGrafs, i^nton). Er starb zu Dresden im I. ;8iZ.
. G ra sf i (Joseph), Professor und Direkter der Mahlerakademilzu Dresden. Er hat sich besonders unter den Porträtmahlern «ine»vorzüglichen Rang erworben. Meisterhaft schön« Behandlung »er-benden-mit täuschender Ähnlichkeit zeichnen seine Bilder auf dai»ovtheishasteste aus. Er verließ Dresden 1816 und ging nach Roi»zurnch., wo S. Maj., der König von Sachsen, ihn zum Direkter»er sächsischen Kunstschule ernannte.
' G'raktan (Henry), Repräsentant der irländischen Hauptstadt(Dubsiy) im vereinigten königlich - großbritannischen Parlament,der berühmte Verfechter der Rechte und Freiheiten seines Vaterlan-des in allen wichtigen Angelegenheiten desselben, namentlich in derEmancipation (s. d. Art.) der Catholiken, ist gegen das Jahri/.?r in Dublin geboren. Schon im I. 1772 trat er in da« öffent-liche Leben als Rechts - Anwald ein. Bald wurde er, der sich durchdie glänzendsten Rednertalente auszeichnete, Mitglied des irländi-schen, damals noch nicht vereinigten Parlaments, und er macht«sich in demselben durch seinen Eifer für die Unabhängigkeit Jr-l.aude schnell so bemerkbar, daß man ihm eine Gumcke von 50,000Pfd. Sterl. für seine Dienste votirte- Im Jahr 1797 zog er sicheine Zeit lang von den-ihm verleideten öffentlichen Geschäften zu-rück, trat aber bald wieder hervor, um sich der Union (dpr allge-meinen Vereinigung Irlands mit England und Schottland) zu wi-dersetzen. Nach der Unioy ward er für den Marktflecken Maltonin Irland zum Repräsentanten beim königlichen!, Parlament er-wählt, in welchem er sich an die Oppositionspartei ange-schlossen hat, und in ihr durch seine großen Rednertalente einewürdige Stelle einnimmt.
Gray (Thomas), den die Britten ihren Pinbar zu nennenPflegen, ist auch uns Deutschen durch seine schöne.Elegie, geschrie-ben auf einem Dorfkirchhofe, wenigstens in den Übcrsetzüngcn vonGötter, Kosegarten und Seume rühmlich bekannt. Er wurde ge-bären zu London den rösten December 1716, studirte zu Cambridge,und begab sich hierauf nach London, um mit seinem geliebten Westin dem Jnn-Temple dem Studium der. Rechte obzuliegen. Baldwar ihm dieses lästig, und da sein zweiter Jugendfreund, Horazi»Walpole, ihn zu Begleitung auf seinen Reisen ins Ausland einlud,nahm er diese Einladung mit Freuden an. Diese Reifbaing durchFrankreich und Italien, wo sie beide durch Walpole's Schuld zer-fiele». Gray mußte nun seine Reise allein fortsetzen, nicht ohnemancherlei Unbequemlichkeiten, denen seine beschränkten Bermö-gensumstände ihn aussetzten. 1741 traf er wieder in England ei»,wo seine Aussichten nichts weniger als vielversprechend waren. Erwählte seinen Aufenthalt zu Cambridge, wo er sich in alle Artenvon Studie» vertieftes; denn er war einer von den seltenen Ge-lehrte», welche lediglich zur Befriedigung ihres eignen geistigenBedürfnisses studiren. Erst zu einer Zeit gelangte er zu Brot unsEhre», wo er, seiner herannahenden Auflösung halber, auf beides