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n kür einet erbitterten Feindes waren sie hingegeben. Die Leiden,
1. welche sie van da an betrafen, hier zu beschreiben, scheint um s»
b überflüssiger,' da alle die Orte, welche in Feindes Gewalt waren,
n ähnliches erfahren haben. IWir werden daher nur das Auffallend«
fte anführen. Die Leistungen, welche man von den Hamburger»
- erzwäng, waren ungeheuer, weil die Stadt und ihre Umgebungen
>l in großer Eile mit sehr ausgedehnten Festungswerken umgeben,
ie «eil für dje Bedürfnisse eines sehr bedeutenden Heers gesorgt wer»
!l , den mußt«, und weil die Franzosen hier nicht bloß Nutzen ziehen,
!- sondern auch bestrafen und wehe thun wollten. Gleich nach ihrem
>, Einrücken wurde den Hamburgern eine Geldbuße von 48,000,000
!> Franken auferlegt, und grdßtentheiis eingetrieben. Vom gten
>, November an wurde die Bank ausgeleert, es hieß, daß 17,000,06»
ß Mark Banco darin gefunden wären. Am Ende des Jahrs wilr-
- den nach und nach mehr als Zo,ooo Menschen jedes Geschlechts und
- Aller- aus der Stadt getrieben, und schonungslos der Streng«
t des Winters Preis gegeben. Um dieselbe Zeit wurden die Woh»
, nungen von etwa 8000 Menschen in den nächsten Umgebungen d,r
Stadt mit einer solchen Schnelle verbrannt, daß diese Menschen» nichts als ihr Leben retten konnten. Weil die Schaaren, welche
h > erst unter Wallmoden und dann unter Bennigsen gegen Hamburge l standen, zu einer Belagerung derselben viel zu schwach waren, das
- schwedische Heer aber, ohne Hand anzulegen, langsam vorbeizog,
, so konnte Hamburg nicht eher, als nach der Beendigung bet
> Krieges in Frankreich von seinen Peinigern befreiet werden. Lan«
k P« sträubte sich Eekmühl gegen den Glauben, daß das Reich seine-
i Herrn und Meisters gestürzt sey. Also zogen erst in den letzten
Tagen des Mais i 8«4 die königlich frauzdfiichcn Truppen aus vvrStadt, doch nicht ohne den Raub mitzunehmen, den sie hier altkaiserlich französische gemacht hatten. Statt ihrer zogen die Rus-sen unter Bennigsen «in, und blieben bis zu Ende des Jahr«.Da erst wurde die Stadt, welche ganz Deutschland mit dem schdn»sten Beispiel vorgeleuchtet, sich selbst und dem deutschen Vater-lande wiedergegeben. 6 — e.
,HHamilton (Lady). Nach Nelsons Tode fiel sie durch einzu üppiger Leben in Schulden und Unglück, und starb 1814 inCalais in großer Armuth.
Hammer (Joseph von), einer der größten jetzt lebende»Orientalisten, k. k. Hosdvlmetscher der morgenländifchen Sprachen,Rath bee der geheimen Hof - und Gtaatskaozlei in auswärtigen^ Geschäften, wurde am gren Juni 1774 zu Grätz in Steicrmarks geboren, wo sein Vater Gubernialrath, Staatsgüter-Administra»^r, und ein vom Kaiser Joseph besonders geschätzter, und demGeschäfte der Steuerregulirnng in Jnnerdstcrreich vorgesetzter Ge-schäftsmann war. Joseph von Hammer, schon in der frühestenJugend durch außeroroentliche Fähigkeiten ausgezeichnet, kam imDecember 1737 ins Barbarastift nach Wien, 1788 in die »rienta»ltsche Akademie, «in damals sehr blühendes Institut, welches diebesondere Aufmerksamkeit seines Gründers, Fürsten Kauaitz, aufstch gezogen hatte. Der nachherige Minister, Franz Freiherr von»hugur, zeichnete Hammern sehr früh au«. Ni»t minder erkannte> und liebt« frühe schon dieses ausgezeichnete Talent der ReferentSectio» des OricntS im Ministerium der auswärtige» Ge-schäfte, Bernard Freiherr ven Jenisch, Freund d«S gelehrten