934 Hieronymus Napoleon . Hohenzvller»
sel verzeichneten Schriften haben mehrere viele Auflagen erlebtund sind noch immer als brauchbar zu betrachten.
chHieronymus Napoleon. — Am 28sten Sept. 181znahtf Czernitscheff mit seinem Streifcorps sich Kassel, nöthigteden König zur Flucht, und nahm am Zosten die Hauptstadt. Zwarkehrte der König den i7ten Oct. noch einmal nach Kassel zurück,aber nur um es- bald wieder und zum letztenmal zu verlassen, den»seines Bruders Macht war inzwischen bei Leipzig gebrochen. I«welcher elenden Lage er sich damals befand, zeigen die aufgefange-nen Briefe von ihm. Er floh über den Rhein, wohin ihiy sei«Bruder mit dem Überrest seiner Heere bald folgte. Durch die ent-scheidende Schlacht von Paris v-rlorcn beide Bruder den Lbron,Hieronymus behielt den Titel eines Prinzen und sein Privatver-mogcn. Eine Zeit lang hielt er sich nun in der Schweiz, dann zuGratz und endlich zu Anfang igiA in Trieft auf. Nach NapoleonsRückkehr von Elba begab er sich erst in das Hauptquartier Joa-chims, nachher aber nach Frankreich, wo er in Gesellschaft seinerMutter und des Kardinals Fesch zu Ende Mai (1815) ankam. Inden Schlachten von Lig n y und Waterloo befand er sich sän derSeite Napoleons. Die Verfügungen, welche die Allürten über diesämmtlichen Mitglieder der Familie Bpnaparte eintreten zu lassenfür gut fanden, trafen auch ihn, und so lebte er seitdem unterAufsicht auf dem Schloff? Elwangen im Königreich Wirtem-berg. Im August 1316 verließ er Elwangen, um mit dem Titeleines Prinzen von Montfort seinen künftigen Aufenthalt in denösterreichischen Staaten zu nehmen, wo seine Gemahlin sein Sckuck-fal mit ihm theilt. Über seinen Charakter und sein Wirken richtigzu urtheile», dürfte jetzt vielleicht noch nicht Zeit sey». Manchehaben seine Humanität gerühmt, Andere nannten sie bloße Gut-müthlgkeit eines Sinnlichen, und vielleicht am richtigsten. rr.
-j-Hrld eZH eim. Nach den Ereignissen des Jahres 1814«uch Hildcsheim wieder an Preußen zurück, welches aber dasselbean Hannover durch eine in Wien i8iss geschlossene Conventionabgetreten hat.
s-Hiller (Johann Freiherr von). — Von neuem trat erwieder auf den Schauplatz in dem großen Völkerkrieg der Iah«i8i-j und 1814, führte zuerst den Oberbefehl über die österrei-chische Armee in Italien, drang mit derselben von Klagenftrther durch Jllyrien und Tyrol bis Vicenza vor, und nöthigte denBicekönig von Italien, sich bis Verona zurückzuziehen. Im Decem-ber i8tZ wurde Hiller zu dex großen österreichische» Armee, die ge-gen Frankreich operrrte, abberufen, und überließ sein bisherig^Kommando dem General Grafen Bellegarde. GegenwärtigHiller Felhzeugmeistcr, wirklicher geheimer Rath, Commandeur desmilitärische» Maria-Theresia-Ordens, Inhaber eines Infanterie-Regiments, commandirender General in Gallizien und Präsiden«des militärische» Gerichts zu Lembcrg. ,1- ..
stHimmel (Friedrich Heinrich). — Eine Zeit lang y>er sich in Gktha auf, ging aber nach Berlin zurück, wo erI. 1844 starb. . ^ ...
-sHohenzollern. — Beide fürstliche Häuser traten 18»dem deutschen Bunde bei, und jedes erhielt eine Strwme beiBundestage. l-
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