tz52 Kapitalifoff -Katzbach
richten hat; dies«-Dinge bestehen z. B. in-Nahrungsmitteln, wel-che ihm und den Arbeitern, deren schaffende Kraft die seinige un-terstützt, zum- unterhalte während der Gütererzeuaung dienen,öder in rohen Stoffen, woran sich diese schaffende Kraft äußernso!!. — Dir Höhe des Kapitalrinses richtet sich zunächst lediglichNach den Bedingungen, durch welche der Preis aller in den Lauschkommenden Waaren geleitet wird. -Je großer die Anzahl dererist, welche fremde Kapitale suchen, und je ungleicher die Groß«der Nachfrage' im Verhältniß gegen die Größe .des Angebots ist,um so höher muff such der Zins seyn, welchen der Kapitalist ve»seinem, Andern zur Benutzung dargeliehenen Kapitale erwarte»kann, lind Umgekehrt muß dieser Zins um so niedriger seyn, jeschwächer die Nachfrage nach Kapriolen ist und jemehr das Ange-bot die Nachfrage überwiegt. Hoch muß daher -selbst bei einergroßen Anzahl vvn Kapitalisten die Zinsrcnte seyn, wenn diesegrößtenteils selbst zugleich Anleger ihrer Kapitale sind und mitdenselben fremde Kraft für eigene Rechnung miethen, niedrig hin-gegen, weny der größte Tbeil der Kapitalisten es vorzieht, dieKapitale Andern zur Benutzung zu überlasten/ und sich bloß mitdem Zinke zu begnügen. Der Zinsfuß kann daher nie als einGradmesser des Reichthums eines Volks betrachtet werden. Ausdem Sinken des Zinsfußes läßt sich eben so wenig auf Vermeh-rung des Nationalwohlstandes ein Schluß ziehen, als sich gus deinSteigen desselben auf Verminderung des Nätionalwohlstandkischließen läßt. In den an Kapital reichsten.Ländern muß der Zins-fuß wachsen, wenn der Handelsverkehr und der Uinsatz der Kapi-tale lebhaft ist, und in den ärmsten muß derselbe sinken, -fehltdem Volke an Betriebsamkeit oder an Stoss' oder an Gelegenheitzu Anlegung von Kapitalen; soll daher aus dem Steigen oderSinken des Zinsfußes im'Lande irgend eine Folgerung für die,Er-höhung oder Verminderung des Volkswohlstandes gezogen werden,so kommt es lediglich daratif an, .die. Ursachen zu ergründen, wel-che jenes Steige» oder Sinken heranlaßt haben/ ohne genaueKenntniß dieser Ursachen muß jedes Urtheil der Art als gewagtMd schwankend erscheinen (s. Kapital). ikl. stss.
Kapitalstoff, s. Leben d ig e e. Kapi tal.
Ka pitalzstns') ,s. Kapit'al'r cn tr.
Kassiopeja, die Mochtet des Arabus upd Gemahlin desEcxheus, Königs von Äthiopien, dem sie die Andromeda gebar,VoM Jupiter ward sie Mutter des Atymnius. Man vergl, An-h r o m e d a, P e r s e u s und S t e r n b i l d e c.
Katafalk, s. ttäslrnm stoloiis.
Katalectrcus, ein unvollzähliger WerS, der am Schluß?«m eine Sylbe zu kurz ist.
Kataräct, Wafferfall, Waffersturz (z. B. des Nil), s. »>Art. Wafferfall. ' -
Katastrophe. Eine besonders entscheidende Veränderung,welche ei c Sache nimmt, besonders in Schauspielen und Erzäh-lungen, eine überraschende Wendung, welche dle Geschichte nimmt,Auflösung des Verwickelten; — dahex auch der Entscheidungs-punkt. -, . ,
Kadbach, (Schlacht an der), den 26, Aug. 1 . 8 ) 3 - 7^^,Waffenstillstand zwischen Ssapoleon und den Verbündeten hortemit dem Morgen des 17. August auf. Blücher stand seit v<>»