weilm»l> e i
tsi
all
du
Ign
^f«
!ä!
lt-
mer
die
ali
i'n-
uch
iä>
ter
ol-
ie,
en
>cn
ris
?r- '
er
er
i-
)>
n
8
l
1
r
Ligny 973
quells aller Ideen, folglich auch der liberalen. Die liberalenIdee» bekämpfen, heißt daher nichts anders, als die Vernunft selbstbekämpfen, also unvernünftig handeln. D
Ligny (Schlacht bei), gewonnen am r 6 ten Juni 1815 von Bs-neparte über die preußische Armee unter Feldmarschall Blücher.Bonaparte hakte bis zum ipten Juni alle seine Truppen beiBeaumvnt und Maubcuge gesammelt, er griff am izten das an dieSambre vorgeschobene ist« preußische Armeecorps bei Gilly undConelier mit Übermacht an und drängte es nach muthiaeiü Wider-stände über Fleurus zurück; seine Absicht, die preußische Armeevielleicht vereinzelt, auf jeden Fall noch vor der Bereinigung mitden Engländern zu schlagen,' war unverkennbar; die vier Corps,aus welchen das preußische Heer bestand (.äictyen, Prrch I-, .Thie-lemann und Külow), wurden deßhalb rasch zusammengezogen undbefanden sich am Morgen des iSren (mir Ausschluß des 4ken, wel-ches erst zwischen Lütlich und Hanut zusammenrückte) ungefähr80,000 Mann stark bei Sombref vereinigt. Sie nahmen hier Po-sition auf den Höhen, welche sich hinter dem Ligny-Bache vonBrie nach Sombref ziehen, die in der Frank gelegenen Dörfer St.Amand und Ligny stark besetzt haltend, so daß das zce Corps (derlinke Flügel) über Sombref hinausreichte, das 2te im Ceiiirum beiLigny. das iste auf dem recht, n Flügel, bis über St. Amand hin-aus stand. Die feindliche Armee erschien noch Vormittags; obwohlvon ihr das iste und 2t« Infanterie-, so wie das 2te Eavallene-Corps unter Ney gegen Quakre-Bras detachirt waren, zählte siegewiß noch 120,000 Mann (der linke Flügel von Vondamme, derrechte von Grouchy, das Centrum von Girard geführt). Der Mor-gen verstrich unter der Entwickelung die.er Massen, »m Z UhrNachmittags begann die Schlacht. — Die franz. Division la Loieröffnete den Kampf durch einen Angriff auf St. Amand, es wardhartnäckig vertheidigt, und nach mörderischem Gefecht von denPreußen nur aufgegeben, um sogleich wieder bestürmt ;i> >erd«n;das Gefecht um dessen Besitz dauerte ununterbrochen bis zum Endeder Schlacht sott, ohne daß der Feind ganz hätte daraus wiedervertrieben werden können. Bonaparte schien aber die Entscheidungdes Tages in Ligny zu suchen, das fast gleichzeitig vom yten Ar-mercorps unter lZirard angegriffen ward; dieses weitlausige, meistaus steinernen Gebäuden bestehende Dorf ward nun der Schauplatzeines fünfstündigen blutigen Gefechts, welche« in seiner Localitätan das in Atzpern und Eslingen erinnert, an Hartnäckigkeit jeneVorgänge wkit hinter sich läßt; beide Theile behaupteten sich darin,starke dahinter aufgestellte Massen sendeten immer neue Verstär-kungen zum Ersatz des Verlustes, keiner konnte sich eines entschei-denden Bortheils erfreuen; Bonaparte zog feine Garden herbei,die preußische Armee hatte fast keine Truppen mehr, die nicht schonim Gefechte gewesen wären; denn auch der linke Flügel ivar indeßvon einer bedeutenden Übermacht angegriffen würden. — Währenddas Gefecht in Ligny unentschieden forcwüthet?, hatte der Feld-marschall einen Theil des Dorfes St. Amand und eine dabei gele-gene Hohe wieder genommen; wäre jetzt das g.te ArmeecorpS, oderdie von den Engländern erwartete Unterstützung auf dem Kampf.Platz« erschienen, so war der Sieg unzweifelhaft; aber jenes warddurch verschieden« Umstände für heute überhaupt veryindekt, beider Armee einzutreffen und diesen Wellington zu Hüls« gesendeten