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Ludwig XVIII.
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England einschiffen. Dem Könige waren, außer den Ministemund meyrern Offizieren die Marschälle Berthicr, Victor, Marmontund der Herzog von Fclkre gefolgt^ Zuletzt wuchs der Haufe sei-ner Treuen auf einige Lausend an. In Gent erließ er aus seinerStaatsrathsversammlulig ein Amtsblatt, das ssouinol unive-oel,welches mehre Aufsätze von Chateaubriand enthielt, Ludwigs Ma-nifest an sein Volk war aber mit schwacher Gutmüthigkeit abge-faßt, und voll eingebildeter Täuschungen. So höflich dasselbe zu>,seinem guren Volke" sprach, so stolz klang es späterhin, als Lud-wig durch die Waffen der Allürten, ohne Zuthun der Franzosen,nach Paris zurückgekehrt war. „Ich will" sagte er, „noch Ein-mal zwischen euch und die verbündeten Wächte treten." — Kal-leyrand hatte unterdessen in WieN für das Wohl seines Königsthätig gearbeitet, und Ludwig ward, nach der am rztcn Märzgegen Napoleon erklärten Acht, in den Bund vom Listen gegenihn aufgenommen. Als hierauf Blücher auf Paris losgrng, betratauch Ludwig XVIII. wieder den französischen Boden, - und begabsich nach Cambray. Hier erklärte er in einer Proklamation eineallgemeine Amnestie, mit Ausnahme der Verräther, und versprachalle Fehler zu vermeiden, die von ihm iffig. aus ünbekanntschafkmit dem französischen neuern Geiste gemacht Wordeis wären; erversprach, das Ministerium zu concentriren. und entließ Blacas.Die von Napoleon berufenen Kammern battcn unterdessen eine Re-gierungscommifflon unter Fouche's Vorsitz, und Abgeordnete er-nannl, welche mit den Allürten auf den Grund einer zu behaust«tendcn Unabhängigkeit der Wahl einer Regierungs'orm unterhan-deln solllen. Allein die Verbündeten ließen sich hierauf nicht ein.Blücher und Wellington umüngellen Paris, und Mönchs, der ich«reils das größte Hinderniß beleitigt Und den Exkaiser Napoleonzur Abreise aus Frankreich bewogen hatte, endigte das Blutver-gießen. indem er die Eapitulation von Paris den ztcn Juli zuStande brachte. Dadurch öffnete er Ludwig XVIII. eine wenigergewaltsame Rückkehr auf den Thron von Frankreich. Was er da-mals an ihn über die Lage des Ganzen schrieb (s. die Xorico S»8?.), und was er später in seinem Briefe an Wellington (s. 6vr-
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igi6.) darüber bemerkte, hat die Zeit bestätigt. Den ^tenJuu rückten die verbündeten Preußen und Engländer in PariSein; und den achten Nachmittags erfolgte unter Wellingtons Schutzder feierliche Einzug Ludwigs XVIII. Der König ernannte so-gleich am yten Juli sein neues Ministerium, an dessen Spitze Tal«leyrand trat, und zu welchem auch Fouchü als Polizerminister go-1 hör e; ejn Beweis, daß Ludwig iowohl der Gesinnung, als dem> Talente dieses Staatsmannes Gerechtigkeit wiederfahren ließ. Dieerklärtesten Anhänger Bonaparte's verloren jetzt ihre Stel-len. Darauf wurde den iZten Juli die vorige, Kammer deri Deputirten aufgelöset und an deren Stelle eine neue ernannt, dieuus zyg, statt der vorigen 262 bestehen sollte. Zu den -entscheiden-'
! den Maßregeln, durch welche der König seinen Thron 'zu befestigenluücke, gebörle die auf das Verlangen der Bundesgenossen erlasseneOrdonnanz vom tüten Juli, welche die Ordonnanz chus Liste vom23Itcn März vollzog, und die bisherige Armee, welche sich unter Da-veust hinter die Loire gezogen und bereits für den König erklärt hatte,.Mjlich auflöset«; ein Geschäft, da« Macdonald, der an Davsust' z