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Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Macquer

und 173g zu Ruthven in der Grafschaft Jnvern-cß geboren war.Er studirte auf den Universitäten Aberdeen und Edinburg Aufder letzter» ließ er 1758 ein Gedicht, Hie Isixlll->„ilen, drucken,worin er viel Feuer und Phantasie verrieth, dem es jedoch noch-an Geschmack fehlt. Er hatte Theoloais studirt, war aber nieals Geistlicher angestellt. Im I. 1760 lebte er als Privatcrzic-her in d>r Familie eines gewissen Graham, und überraschte umdiese Zeit die litcrarische.Welt durch die Herausgabe einer Samm-lung altschott-scher Balladen und Gesänge. Die'Aufnahme, welchedieselben fanden, MacphcrsonS abermalige Reise in die Hochlän-der und deren Ausbeute, so wie bis Streitigkeiten, welche sichüber die Echtheit und den Werth derselbe-» erhoben, sind unterOssis» erwähnt worden, wir fahren daher hier in der biographi-schen Skizze fort. Macphcrlon, der auch für das GrichäftslebeiiTalente besaß, wurde 1764 von dem Gouverneur Johnson nachPensacola in Florida als Secretär mitgenommen. Nachdem er dieAngelegenheiten der Eolonie ordnen geholfen, besuchte er verschie-dene westindische Inseln und einige Nordamerikanische Provinzen,Und kehrte 1766 in sein Vaterland zurück, Hier nahm er sein«literarischen Beschäftigungen wieder vo.v, und'gab 1771 seine wohl-geschriebene und gehaltvolle Iiuaochiroric-ie <?o csi« Ilisrorz- okKraal iklikaiii anä Irelsnä heraus. Der Beifall, den sein Os-stan gefunden, verleitete ihn zu einer Unternehmung, die ihm völ-lig mißlang, einer Übersetzung des Homer, 177z Spott undKritik «ahmen ihn so hart mit, daß sein« Arbeit bald in gänzli-che Vergessenheit kam. Seitdem beschäftigte sich Macphcrsön nurmit historischen und. politischen Gegenständen. Sein Fleiß warso groß, daß schon 177; seine Hiseoi)- ok Kresr Liir»in iiomrlio lkssioi ruisn rc> il>s Äocesslvn ok riie llouso 0? läsnovorin 2 Quartbänden erschien; ein Werk, in dem zwar eine gewisseVorliebe für die Stuarts durchblickt, das aber, nach dem unpar-teiischen Anerkennsniß eines englischen Kritikers, großen Werthhat und vieles, was bisher unbekannt und ungewiß war, intLicht setzt- Als die Sache der Nordamerikancr die Gemüther.be-schäftigte, trat er gegen sie auf, und verfaßte im Sinne der Re-gierung einige Pamphlets, die sich durch Kraft des Inhalts undder Schreibart großen Beifall erwarben. Zur Belohnung seinerDienste erhielt er den einträglichen Posten eines Agenten des Na-bobs von Arcot, und trat 1780 als Repräsentant des FleckensCamelford ins Unterhaus; er wurde auch 1785 und 1790 wiedergewählt. Da aber jetzt seine Gesundheit abnahm, kehrte er i«seine Heimath zurück, wo er 1796 auf einem Landsitze bei Inver-neß, den er exbaut und Bellevue benannt hatte, starb. Von sel-bem ansehnlichen Bermögep, daß er durch seine Arbeiten erwor-ben hatte, bestimmte er tausend Pfund, um dafür den Ossian i«Original herauszugeben, und zoo zur Errichtung eines Monu-ments für ihn in Bellevue. Seine Gebeine wurden, was bei «>-«em Übersetzer befremden muß, in Wistminsterabtei in den soge-nannten ?oel'r-oc»ner beigesetzt, wie 00 es verordnet hatte.

Marques (Pierre Joseph), ein ausgezeichneter Chemiker,gebpren zu Paris im Jahr 1703. Er wurde Docker der Medm»auf der pariser Universität, Professor der Pharmacie und kdn's"°cher Censor. Die Akademien zu Turin, Stockholm und Patts er-pannsrn ihn zu ihrem Mitglieds. Außerdem daß er in dem ssour-

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